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Klinisches Outcome und schrittzählerbasierte Aktivität nach minimalinvasivem Hüftgelenksersatz über einen direkt anterioren Zugang

In einer prospektiven Studie zum minimalinvasiven Hüftgelenksersatz über einen direkt anterioren Zugang wurden präoperativ, 6 Wochen und 3 Monate postoperativ (N=46) der Western Ontario and McMaster University Osteoarthritis Index (WOMAC), die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36), der Harris Hip Score (HHS) und die körperliche Aktivität (StepWatch 3ª Activity Monitor) erfasst. Der WOMAC, HHS und die körperlichen Skalen des SF-36 zeigten bereits nach 6 Wochen einen deutlichen Anstieg. Die körperliche Aktivität verringerte sich hingegen von 4015 ± 1539 Gangzyklen (GC) präoperativ zu 3724 ± 1543 GC nach sechs Wochen (p=0.183). Erst nach 3 Monaten kam es zu einer signifikanten Aktivitätssteigerung von 4756 ± 1733 GC (p kleiner 0.01), welche noch nicht den Anforderungen für einen aktiven Lebensstil entsprach. Andere Faktoren wie arthrosebedingte Schäden, der Rehabilitationsumfang oder Komorbiditäten scheinen wichtige Einflussgrößen für eine adäquate körperliche Aktivität zu sein.<br><br><br>

Titel: Klinisches Outcome und schrittzählerbasierte Aktivität nach minimalinvasivem Hüftgelenksersatz über einen direkt anterioren Zugang
Verfasser: Blum, Andreas GND
Gutachter: Rosenbaum, Dieter GND
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2015
Publikation in MIAMI: 06.02.2015
Datum der letzten Änderung: 26.04.2018
Schlagwörter: minimalinvasiver Hüftgelenksersatz; direkt anteriorer Zugang; körperliche Aktivität; klinisches Outcome; StepWatch 3ª Activity Monitor
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Lizenz: InC 1.0
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-10369404458
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-10369404458
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Inhalt:
1 EINLEITUNG 4
1.1 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK 4
1.2 ZIEL DER STUDIE 5
1.3 GRUNDLAGEN 5
1.3.1 Historischer Abriss 5
1.3.2 Operative Zugangswege zum Hüftgelenk 6
1.3.3 Der minimalinvasive direkt anteriore Zugang (DAA} 9
1.3.4 Operationstechnik des DAA nach Rachbauer (52}: 11
1.3.5 Vorteile und Komplikationen des DAA 14
1.3.6 Weitere MIS-Zugangswege 17
2 MATERIAL UND METHODEN 19
2.1 STUDIENDESIGN 19
2.2 PATIENTENGUT 19
2.2.1 Ein- bzw. Ausschlusskriterien 19
2.2.2 Postoperative Behandlungsprotokolle 20
2.3 KLINISCHE SCORES 21
2.3.1 WOMAC Score 21
2.3.2 Short Form 36 22
2.3.3 Harris Hip Score 22
2.3.4 Datenerhebung 23
2.4 MESSUNG DER SCHRITTZÄHLERBASIERTEN ALLTAGSAKTIVITÄT 23
2.5 STATISTISCHE AUSWERTUNG 25
3 ERGEBNISSE 27
3.1.1 Teilnehmerzahl 27
3.1.2 Biometrische Daten 30
3.1.3 Implantate und OP-Indikation 32
3.1.4 ASA Score 32
3.2 ALLTAGSAKTIVITÄT 33
3.2.1 Datenqualität 33
3.2.2 Alltagsaktivität. 34
3.3 KLINISCHES OUTCOME 36
3.3.1 WOMAC 36
3.3.2 Short Form 36 37
3.3.3 Harris Hip Score 39
3.3.4 Komplikationen 40
3.4 SUBGRUPPENANALYSE BEI POSTOPERATIVER TEIL- BZW. VOLLBELASTUNG 41
3.5 KORRELATION DES KLINISCHEN OUTCOME MIT DER OBJEKTIV GEMESSENEN AKTIVITÄT 43
4 DISKUSSION 43
4.1 METHODENKRITISCHE DISKUSSION 43
4.1.1 Allgemeine Durchführung der Studie 43
4.1.2 Schrittzählerbasierte Aktivität 44
4.1.3 Fragbogenuntersuchung 44
4.1.4 Diskussion der verschiedenen Belastungsprotokolle 45
4.2 DISKUSSION DER ERGEBNISSE 45
4.2.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 45
4.2.2 Patientengut 46
4.2.3 Alltagsaktivität. 46
4.3 KLINISCHE SCORES 48
4.3.1 WOMAC 48
4.3.2 SF-36 50
4.3.3 HHS 52
4.3.4 Komplikationen 53
4.4 VERGLEICH VON KLINISCHEM OUTCOME UND OBJEKTIV GEMESSENER AKTIVITÄT 54
5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT 55
5.1 ZUSAMMENFASSUNG 55
6 LITERATURVERZEICHNIS 57
7 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 65
8 TABELLENVERZEICHNIS 67
9 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 69
10 LEBENSLAUF 71
11 DANKSAGUNG 72