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Die Besonderheiten und Komplikationen der erworbenen kindlichen Querschnittlähmung

In der Abteilung für Querschnittgelähmte der Werner-Wicker Kliniken in Bad Wildungen sind im Zeitraum von 1990 bis 2000 139 querschnittgelähmte Kinder behandelt worden. 118 von ihnen litten an einer erworbenen Querschnittlähmung, die sie sich vor Vollendung des 17. Lebensjahres zuzogen. Darunter befanden sich 74 Jungen und 44 Mädchen. Die Besonderheiten und Komplikationen der kindlichen Querschnittlähmung werden in der vorliegenden Arbeit durch eine retrospektive Analyse untersucht. Die durchschnittliche follow up-Zeit betrug 4,75 Jahre. 43 Kinder wurden über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren und 15 Kinder über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren beobachtet. Wir untersuchten hierzu unter anderem die Altersverteilung, Lähmungs- und Unfallursachen, Verteilung der Lähmungshöhen, Begleittraumen und die Akut- und Langzeitkomplikationen. Dabei wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Lähmung des Erwachsenen und der des Kindes aufgezeigt. Es zeigte sich besonders deutlich, dass die Querschnittlähmung auch für die moderne Medizin ein schwerwiegendes Problem darstellt.

Titel: Die Besonderheiten und Komplikationen der erworbenen kindlichen Querschnittlähmung
Verfasser: Wosnitza, Daniel Roman GND
Gutachter: Wetz, Hans Henning GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 18.09.2005
Datum der letzten Änderung: 18.02.2016
Schlagwörter: Querschnittlähmung; Kind; Komplikationen; Bewegungsapparat; vegetativ
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-64699678210
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-64699678210
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