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Intraoperative und frühe postoperative Komplikationen bei Katarakt-Operationen mit begleitendem Pseudoexfoliations-Syndrom

Die wichtigsten intraoperativen Komplikationen bezogen auf beide Chirurgieverfahren waren die Zonulolyse (5,5% bei ECCE und 3,5% bei Phako), und die Kapselruptur der hinteren Linsenkapsel mit Glaskörperprolaps (11,0% bei ECCE und 7,0% bei Phako). Die wichtigsten frühen postoperativen Komplikationen waren der vorübergehende Vorderkammer-Reizzustand, die Aderhautablösung, die vorübergehende Druckerhöhung, die Linsendislokation, der uveale Prolaps und corneale Deszemetfalten. Insgesamt traten sie bei 19,1% der Fälle auf und waren in den meisten Fällen behandelbar. Im Vergleich der beiden verwendeten Verfahren traten frühe postoperative Komplikationen in 27,7% der Augen nach ECCE und 13,8% nach Phako auf. Dieser Vergleich weist auf eine höhere Sicherheit der Phako-Technik gegenüber der ECCE hin, obwohl dieser Trend mit höheren Patientenzahlen zu belegen ist. Spätere Komplikationen sind bei beiden Verfahren nicht erfasst worden, da die Nachsorge der Patienten den Ärzten überlassen wurde.

Titel: Intraoperative und frühe postoperative Komplikationen bei Katarakt-Operationen mit begleitendem Pseudoexfoliations-Syndrom
Verfasser: Gouvianakis, Alexandros GND
Gutachter: Thanos, Solon GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 02.01.2008
Datum der letzten Änderung: 06.04.2016
Schlagwörter: Kataraktoperation; Pseudoexfoliationssyndrom; Glaukom; Komplikationen
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-76559482248
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-76559482248
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