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Wirkung von Östrogen und Tamoxifen auf biophysikalisch stimulierte Osteoblasten in vitro

Östrogenmangel und verminderte körperliche Bewegung tragen bei älteren Menschen zur Manifestation der Osteoporose bei. Die Hormonersatztherapie und körperliche Bewegung sind bewährte Methoden, den Knochenverlust zu verhindern. In dieser Zellkulturstudie wurde der Einfluss von Östrogen und Tamoxifen auf primäre Osteoblasten-ähnliche Zellen untersucht. Nichtstimulierte Zellen mit und ohne Östrogensubstitution wurden mit mechanisch stimulierten Zellen mit und ohne Östrogensubstitution verglichen. Außerdem wurde Tamoxifen als selektiver Östrogenrezeptor-Modulator (SERM) hinzugegeben. Es konnte gezeigt werden, dass Östrogen allein keine Wirkung auf die Proliferation und Proteinsynthese unstimulierter Osteoblasten hat. Östrogen steigert jedoch die Synthese von knochenspezifischen Proteinen in mechanisch stimulierten Kulturen. Tamoxifen modifiziert die Wirkungen des Östrogens auf die Proteinexpression, was den Einfluss des Östrogenrezeptors (ER) auf die Osteoblastenreaktion aufzeigt.

Titel: Wirkung von Östrogen und Tamoxifen auf biophysikalisch stimulierte Osteoblasten in vitro
Verfasser: Yücel, Hüseyin GND
Gutachter: Wiesmann, Hans-Peter
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 09.05.2005
Datum der letzten Änderung: 15.02.2016
Schlagwörter: Osteoblasten; Östrogen; Tamoxifen; mechanische Belastung; Zellproliferation; Proteinexpression; SERM
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-86629412073
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-86629412073
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