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Intrazelluläre Wirksamkeit von Gentamicin und Rifampicin im humanen Osteoblasten-Infektionsmodell

Ziel dieser Arbeit war es, ein Osteoblasteninfektionsmodell zu etablieren und die intrazelluläre Wirksamkeit von Gentamicin und Rifampicin auf die Referenzstämme der aktuellen Literatur im Osteoblasteninfektionsmodell zu untersuchen. Die Internallisierungsfähigkeit von ATCC 49230 wurde im Vergleich zu den Referenzstämmen im Osteoblasteninfektionsmodell, unter zu Hilfenahme des Transmissionselektronenmikroskopes als auch Toxinanalysen evaluiert. ATCC 49230 weist eine 2,5 fache Internalisierungsrate als Cowan I auf und besitzt zusätzlich die Fähigkeit zur Externalisierung, extrazellulären Replikation als auch zur Reinternalisierung in noch nicht befallene Osteoblasten. Beim Einsatz von Antibiotika sollte somit immer bedacht werden in wie weit eine intrazelluläre Wirksamkeit vorliegt, des Weiteren belegen die Daten eindeutig die Notwendigkeit von Antibiotikakombinations-Therapien in lokal hohen Konzentrationen, um eine suffiziente Therapie von Knocheninfektionen zu gewährleisten.

Titel: Intrazelluläre Wirksamkeit von Gentamicin und Rifampicin im humanen Osteoblasten-Infektionsmodell
Verfasser: Paprottka, Philipp Marius GND
Weitere Beteiligte: Raschke, Michael J.
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2010
Publikation in MIAMI: 19.09.2010
Datum der letzten Änderung: 10.05.2016
Schlagwörter: Osteoblasten-Infektionsmodell; S. aureus; ATCC 49230; Cowan I; Toxinanalysen; Gentamicin; Rifampicin
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-56469681362
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-56469681362
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