Das Potenzial von Kokulturen aus Osteoblasten und Endothelzellen für das Bone Tissue Engineering

Für eine erfolgreiche Knochenregeneration ist ein sensibles Zusammenspiel verschiedener für die Knochenbildung verantwortlicher Zelltypen notwendig. Ziel dieser Arbeit war es, osteoblastenähnliche Zellen und Endothelzellen ex vivo in direkten 2- und 3-dimensionalen Kokultursystemen ohne Trägermateri...

Author: Jacoby, Inga
Further contributors: Wiesmann, Hans-Peter (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2009
Date of publication on miami:07.06.2009
Modification date:26.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Bone Tissue Engineering; Mikromassenkulturen; Osteoblasten; Endothelzellen; Angiogenese
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-51539569728
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-51539569728
Digital documents:diss_jacoby.pdf

Für eine erfolgreiche Knochenregeneration ist ein sensibles Zusammenspiel verschiedener für die Knochenbildung verantwortlicher Zelltypen notwendig. Ziel dieser Arbeit war es, osteoblastenähnliche Zellen und Endothelzellen ex vivo in direkten 2- und 3-dimensionalen Kokultursystemen ohne Trägermaterialien zu entwickeln. Es wurden osteoblastenähnliche Zellen aus bovinen Metacarpalia und Endothelzellen aus humanen Nabelschnurvenen gewonnen, proliferiert und sowohl in Monolagen als auch in Form von 3D-Mikromassenkulturen kultiviert. In definierten Zeitabständen erfolgten histologische, immunhistochemische und TEM- Vergleiche der beiden Kultursysteme. Während in den 2-dimensionalen Kokulturen clusterartige Osteoblastenverbände im Verbund mit Endothelzellen auftreten, formieren sich in den 3 D-Kokulturen sphäritische Mikrogewebe, die mit der Ausbildung präangiogener Strukturen in Form endothelzellbegrenzter Lumina Anzeichen beginnender Neovaskularisation zeigen.