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Zum biographischen Stellenwert einfacher und komplizierter Fieberkrämpfe in einer Stichprobe 10-18 jähriger ehemaliger Patienten

eine retrospektive Studie zur Annäherung an die Frage: Macht Elternangst Kindern Angst?

Fieberkrämpfe (FC) stellen den häufigsten pädiatrischen Notfall dar, der Eltern mit ihrem zumeist nicht mehr krampfenden Kind in die Notaufnahmen bringt. Da etwa 80% der FC unkompliziert und benigne sind, positionieren sich die „zu Tode erschreckten" Eltern als die eigentlichen Patienten. Ihnen gebührt somit die konzentrierte Aufmerksamkeit in der klinischen Nachsorge. Eltern sollten nicht in einer grundlegend angstvollen Haltung bezüglich der gesundheitlichen Entwicklung ihres Kindes verharren, da ein Übermaß an elterlicher Angst sich bei weitem schädigender auf die Gesundheit des Kindes auswirken kann als der FC selbst. Die angstvoll besetzten Erinnerungen der Eltern sind sehr löschungsresistent und können nicht durch kognitive Aufklärung über FC verändert werden. Vielmehr zeigt diese Studie, dass das „Angst-Band" zwischen Eltern und ehemaligen FC-Kindern nur zu lösen ist, indem man Eltern gezielt mittels praktischer Gesundheitserziehung, Schulungen und Gesprächsgruppen unterstützt.

Titel: Zum biographischen Stellenwert einfacher und komplizierter Fieberkrämpfe in einer Stichprobe 10-18 jähriger ehemaliger Patienten
Untertitel: eine retrospektive Studie zur Annäherung an die Frage: Macht Elternangst Kindern Angst?
Verfasser: Appel-Ramb, Cornelia GND
Gutachter: Kammerer, Emil
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 15.09.2005
Datum der letzten Änderung: 18.02.2016
Schlagwörter: Fieberkrämpfe; Fieberphobie; Angst; Furchtgedächtnis; Elternarbeit; handlungsorientierte Gesundheitserziehung; Prognose
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-94699421669
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-94699421669
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