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Lassen sich mit Apoptose-Markern Erythrozyten-Subpopulationen identifizieren?

Es wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen mit Annexin V markierten dichtezentrifugierten Erythrozyten und ihrer Phosphatidylserin(PS)-Exposition an der Membranaußenseite untersucht. Erythrozyten geringer Dichte fluoreszierten weniger als dichtere Erythrozyten, einige zeigten stark fluoreszierende Vesikel. Die Korrelation zwischen Klasseneinteilung, Dichte und PS-Exposition zeigte altersabhängige funktionelle Veränderungen, die Erklärungen für die Elimination liefern können. PS kommt bei jungen, weniger dichten Erythrozyten an der Membraninnenseite vor, bei alten, dichteren auch an der Außenseite. Es wurden Ursachen für die PS-Exposition an der Außenseite, wie Einflüsse durch die Translokase, ATP oder Calcium diskutiert. Ferner wurde erörtert, ob die Exposition Einfluß auf die Erythrozytenelimination nach 100-120 Tagen hat und ob es sich um der Apoptose oder dem programmierten Zelltod ähnelnde Stoffwechselwege handelt, da PS dort eine wichtige Rolle als Phagozytose-Trigger spielt.

Titel: Lassen sich mit Apoptose-Markern Erythrozyten-Subpopulationen identifizieren?
Verfasser: Mecklenbrauck, Andrea GND
Gutachter: Filler, Timm
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2003
Publikation in MIAMI: 01.08.2004
Datum der letzten Änderung: 02.02.2016
Schlagwörter: Erythrozyten; Phosphatidylserin; Dichtezentrifugation; Apoptose; programmierter Zelltod
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-99609397869
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-99609397869
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