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Lassen Erythrozyten bei morphologischer Klassifizierung eine Abhängigkeit von ihrem Alter oder der Blutgruppe erkennen?

Die Adhäsionseigenschaften von menschlichen Erythrozyten sind im Hinblick auf die Arterioskleroseforschung als bedeutend anzusehen, und ihre begrenzte Lagerungsfähigkeit in der Transfusionsmedizin stellt nicht zuletzt ein wirtschaftliches Problem dar.Da alle Zellorganellen in Erythrozyten fehlen und die Lebenszeit von Erythrozyten sehr begrenzt ist, liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei dem Sterbeprozess um eine Sonderform von Apoptose handeln muss. Phosphatidylserin (PS), ein Membranlipid, spielt eine entscheidende Rolle bei der Erkennung und Elimination von alternden Zellen. Durch Dichtezentrifugation und anschließender Annexin V FLUOS-Inkubation können Erythrozyten aufgetrennt und PS detektiert werden. Mit dem Reflexionskontrastmikroskop kann unter anderem das Adhäsionsverhalten der Erythrozytenfraktionen beobachtet werden, anhand dessen sich Erythrozyten nach dem von Filler et al. 1996 vorgestellten Klassifikationsschema in 5 verschiedene Klassen unterteilen lassen.

Titel: Lassen Erythrozyten bei morphologischer Klassifizierung eine Abhängigkeit von ihrem Alter oder der Blutgruppe erkennen?
Verfasser: Bongert, Katrin Susanne Margarete GND
Gutachter: Filler, Timm
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 01.04.2007
Datum der letzten Änderung: 10.03.2016
Schlagwörter: Erythrozyten; Phosphatidylserin; Apoptose; Annexin V FLUOS; Reflexionskontrastmikroskop; Adhäsionsverhalten
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-49539444949
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-49539444949
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