Bestimmung wichtiger Bindungseigenschaften des transsynaptischen Neurexin-Neuroligin-Komplexes mithilfe der Oberflächenplasmonresonanz-Technologie

Das Zentralnervensystem bildet ein komplexes Netzwerk aus Neuronen, die an den Synapsen miteinander kommunizieren. An der Synapse findet eine Interaktion zwischen den Adhäsionsproteinen Neurexin (präsynaptisch) und Neuroligin (postsynaptisch) statt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Bindung der...

Other title:Bestimmung wichtiger Bindungseigenschaften des transsynaptischen Neurexin/Neuroligin-Komplexes mithilfe der Oberflächenplasmonresonanz-Technologie
Author: Oertel, Michael
Further contributors: Missler, Markus (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
FB 13: Biologie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2014
Date of publication on miami:28.11.2014
Modification date:27.07.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Neurexin; Neuroligin; Synapse; synaptische Adhäsion; SPR; Protein-Protein-Interaktion
DDC Subject:540: Chemie
570: Biowissenschaften; Biologie
610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-21339566223
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-21339566223
Digital documents:diss_oertel.pdf

Das Zentralnervensystem bildet ein komplexes Netzwerk aus Neuronen, die an den Synapsen miteinander kommunizieren. An der Synapse findet eine Interaktion zwischen den Adhäsionsproteinen Neurexin (präsynaptisch) und Neuroligin (postsynaptisch) statt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Bindung der beiden Partner unter Verwendung der Oberflächenplasmonresonanz-Technologie, einer optischen Messmethode, die Daten über Affinität und Kinetik in Echtzeit liefert. Bei den Experimenten konzentrierte ich mich auf die Auswirkungen einer spezifischen Sequenz aus 37 Aminosäuren in β-Neurexin, einer extrazellulär kürzeren Variante dieser synaptischen Zelloberflächenmoleküle. Es zeigt sich, dass die 37 Aminosäuren eine inhibitorische Wirkung auf die Bildung des Neurexin/Neuroligin-Komplexes haben, während sie ihn nach erfolgter Bindung stabilisieren. Die Diskussion vergleicht die in dieser Arbeit ermittelten Ergebnisse mit Referenzarbeiten und stellt methodische Unterschiede heraus.