Temperament und Mutter-Kind-Interaktion im Säuglingsalter : Geschwistereinfluss und Geburtenrang

Diese prospektive Längsschnittstudie untersucht bei (n=39) Säuglingen im Alter von 6 und 12 Monaten den Zusammenhang des Temperaments und der Mutter-Kind-Interaktion, den Einfluss des Geburtenrangs und mögliche Unterschiede zwischen Kindern mit (n=17) und ohne (n=22) Geschwister. Die Beurteilung des...

Author: Sarholz, Klara Asako
Further contributors: Fürniss, Tilman (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2004
Date of publication on miami:27.07.2004
Modification date:02.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Temperament; Mutter- Kind-Interaktion; Säuglingsforschung; Geschwistereinfluss; Geburtenrang; Parent Child Early Relational Assessment
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-49619540016
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-49619540016
Digital documents:diss_sarholz.pdf

Diese prospektive Längsschnittstudie untersucht bei (n=39) Säuglingen im Alter von 6 und 12 Monaten den Zusammenhang des Temperaments und der Mutter-Kind-Interaktion, den Einfluss des Geburtenrangs und mögliche Unterschiede zwischen Kindern mit (n=17) und ohne (n=22) Geschwister. Die Beurteilung des Temperaments erfolgt über den Infant Temperament Questionaire (ITQ) nach Carey, die Analyse der Mutter-Kind-Interaktion über das Manual Parent- Child Relational Assessment (PCERA) nach R. Clark. Die analysierte Interaktion zwischen Mutter und Kind zeigt nur eine geringe Abhängigkeit vom Temperament des Kindes. Die Annahme einer guten Passung i. S. von goodness of fit dient als Erklärung für das Resultat. Das Temperament ist nahezu unabhängig vom Geburtenrang, lediglich im Alter von einem Jahr zeigen die zweiten Kinder eine höheres Aktivitätsniveau und Kommunikationsvermögen. Die Interaktion der Mütter mit zwei Kindern erweist sich als signifikant positiver.