Zur Lebensqualität Bypass-operierter Patienten in der kardiologischen Akutversorgung und ihre Einstellungen zu verschiedenen Rehabilitationsoptionen

Die Lebensqualität von Koronarpatienten hängt nicht nur vom Erfolg der Akutversorgung, sondern auch von der sich anschließenden Rehabilitationsphase ab. In der vorliegenden Arbeit wurden 74 Patienten nach Bypass-Operation mittels Fragebogen noch auf der Akutstation nach der Beurteilung verschiedener...

Author: Gunia, Karl-Martin Walter
Further contributors: Muthny, Fritz A. (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2009
Date of publication on miami:23.06.2009
Modification date:26.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Rehabilitation; Lebensqualität; Bypass-Operation; Krankheitsverarbeitung; Coping; KHK; Lebenszufriedenheit
DDC Subject:150: Psychologie
610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-91519574609
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-91519574609
Digital documents:diss_gunia.pdf

Die Lebensqualität von Koronarpatienten hängt nicht nur vom Erfolg der Akutversorgung, sondern auch von der sich anschließenden Rehabilitationsphase ab. In der vorliegenden Arbeit wurden 74 Patienten nach Bypass-Operation mittels Fragebogen noch auf der Akutstation nach der Beurteilung verschiedener Reha-Formen (stationär, teilstationär, ambulant) im Hinblick auf eine mögliche Anschlussheilbehandlung, sowie zu ihrer momentanen Befindlichkeit und verschiedenen psychosozialen Faktoren befragt. Im direkten Vergleich wird die stationäre Rehabilitation als die günstigste Form mit dem Vorteil einer professionellen medizinischen Behandlung gesehen. Haupteinwand gegen ambulante Maßnahmen ist die Belastung durch tägliche An- und Abreise. In Diskrepanz zum hohen Prozentsatz psychischer Beschwerden waren 3/4 der Befragten mit ihrer momentanen Lebenssituation sehr zufrieden, wobei hinsichtlich der zukünftigen Krankheitsentwicklung das eigene Verhalten als bedeutendster Faktor festgestellt wurde.