Infektionen Frühgeborener und unreifer Neugeborener mit koagulasenegativen Staphylokokken

Bei 69 Neugeborenen mit V.a. Sepsis wurden von verschiedenen Körperstellen koagulasenegative Staphylokokken isoliert. Bei der Speziesdifferenzierung dominierte S.epidermidis, gefolgt von S.haemolyticus und S.hominis. Alle Stämme waren sensibel für Vancomycin, 76% waren resistent gegen Ampicillin und...

Author: Steinacker, Marion
Further contributors: Peters, Georg (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2004
Date of publication on miami:19.04.2004
Modification date:27.01.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Staphylokokken; koagulasenegativ; Speziesdifferenzierung; Antibiogramm; Neugeborene; Sepsis
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-00709413345
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-00709413345
Digital documents:steinacker.pdf

Bei 69 Neugeborenen mit V.a. Sepsis wurden von verschiedenen Körperstellen koagulasenegative Staphylokokken isoliert. Bei der Speziesdifferenzierung dominierte S.epidermidis, gefolgt von S.haemolyticus und S.hominis. Alle Stämme waren sensibel für Vancomycin, 76% waren resistent gegen Ampicillin und 39,7% gegen Oxacillin. Bei der Schleimtestung waren 60,3% stark, 14,1% schwach und 25,6% nicht adhärent. Bei 17 Kindern wurden aus mindestens zwei Proben CNS einer Spezies isoliert. Mit diesen wurden eine Typisierung nach Antibiogramm, eine Plasmid- und eine Proteinprofilanalyse durchgeführt. Bei 6 Kindern waren die Ergebnisse bei mindestens zwei Stämmen nahezu identisch. So konnte der Rückschluss auf eine klonale Identität gezogen werden und die isolierten CNS als wahrscheinliche Sepsiserreger verantwortlich gemacht werden. Alle Kinder überlebten die septischen Perioden unter antibiotischer Therapie. Im Labor waren eine Erhöhung der I/T-Proportion und eine Thrombopenie am verlässlichsten.