Effekte einer Kombination von Terlipressin und Dopexamin gegenüber einer alleinigen Terlipressinapplikation im endotoxämischen Schafmodell

Im katecholaminresistenten septischen Schock werden Vasopressinrezeptoragonisten wie Terlipressin benutzt. Diese beeinträchtigen das Herzzeitvolumen, den Sauerstoffverbrauch, führen zur pulmonalarteriellen Hypertonie und zu Mikrozirkulationsstörungen. Dopexamin könnte diese Wirkungen reduzieren. Nac...

Author: Schubert, Sebastian
Further contributors: Rehberg, Sebastian (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2014
Date of publication on miami:19.05.2014
Modification date:27.07.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Dopexamin; Terlipressin; Endotoxämie; Sepsis; Schafmodell
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-53329419400
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-53329419400
Digital documents:diss_schubert_sebastian.pdf

Im katecholaminresistenten septischen Schock werden Vasopressinrezeptoragonisten wie Terlipressin benutzt. Diese beeinträchtigen das Herzzeitvolumen, den Sauerstoffverbrauch, führen zur pulmonalarteriellen Hypertonie und zu Mikrozirkulationsstörungen. Dopexamin könnte diese Wirkungen reduzieren. Nach Induktion des endotoxämischen Schocks an 12 Schafen erfolgte nach 16h die kontinuierliche Terlipressingabe und 3h später wurden die Schafe randomisiert einer Dopexamin- (Terlipressin und steigende Dopexamindosierungen) und einer Kontrollgruppe (nur Terlipressin) zugeteilt. Dopexamin reduzierte den pulmonalarteriellen Mitteldruck, den Gefäßwiderstand und führte zum Anstieg des Herzzeitvolumens. Der mittlere arterielle Druck fiel ab und die Herzfrequenz sowie Laktatkonzentration stiegen an. Die Kombination von Terlipressin mit Dopexamin beeinflusst die pulmonale Hämodynamik positiv und verschlechtert die systemische Hämodynamik, weshalb diese Kombination nicht empfohlen werden kann.