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Der Einfluss des BDNF-Val66Met-Polymorphismus auf die zerebrale Aktivierung durch emotionale Mimik bei schizophrenen und gesunden Probanden

In dieser Studie wurden die Effekte des BDNF-Val66Met-Polymorphismus auf die neuronalen Korrelate der Emotionswahrnehmung bei Schizophrenie analysiert. Während einer Active Viewing Aufgabe erfolgte die Erfassung neuronaler Aktivierung durch emotionale Mimik mittels fMRT. Diese Daten wurden in Funktion des Polymorphismus analysiert. Schizophrene Träger des Polymorphismus reagierten insbesondere in Amygdala und Hippocampus mit einer gegenüber schizophrenen Probanden ohne den Polymorphismus gesteigerten Aktivität auf ängstliche und freudige Mimik. Demgegenüber manifestierten die gesunden Kontrollen ohne Polymorphismus eine erhöhte Reaktivität. Diese Ergebnisse indizieren einen gegenläufigen Einfluss des BDNF-Val66Met-Polymorphismus auf die neuronale Verarbeitung emotionaler Informationen bei schizophrenen im Vergleich zu gesunden Probanden.

Titel: Der Einfluss des BDNF-Val66Met-Polymorphismus auf die zerebrale Aktivierung durch emotionale Mimik bei schizophrenen und gesunden Probanden
Verfasser: Walhöfer, Kirsten GND
Gutachter: Suslow, Thomas GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 13.01.2014
Publikation in MIAMI: 13.01.2014
Datum der letzten Änderung: 13.01.2014
Schlagwörter: Schizophrenie; BDNF-Val66Met-Polymorphismus; emotionale Mimik; fMRT; Amygdala; Hippocampus
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-14359583779
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-14359583779
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Inhalt:
1 Einleitung 9
1.1 Schizophrenie 9
1.2 Neurobiologische Erkrankungstheorien zur Schizophrenie 12
1.3 Emotion und Emotionsverarbeitung 16
1.3.1 Definition von Emotion 16
1.3.2 Neurobiologische Grundlagen der emotionalen Informationsverarbeitung 17
1.3.3 Emotionen und Emotionsverarbeitung bei Schizophrenie 19
1.3.3.1 Störungen der Affektivität 19
1.3.3.2 Neuroimaging-Befunde zur Verarbeitung emotionaler
Informationen 21
1.3.4 Endophänotypen der Schizophrenie als Forschungsansatz 23
1.4 Grundlagen der funktionellen Magnetresonanztomographie 24
1.5 Genetische Polymorphismen: Effekte auf die emotionale Informationsverarbeitung 25
2 Fragestellung und Hypothesen 31
3 Methodik 33
3.1 Stichprobe 33
3.2 Genotypisierung 35
3.3 fMRT-Experiment 36
3.3.1 fMRT-Messung 36
3.3.2 Active Viewing Paradigma: Stimuli und Prozedur 36

3.4 Untersuchungsinstrumente 37
3.4.1 Klinisch-diagnostische Verfahren 37
3.4.1.1 Strukturiertes klinisches Interview für DSM-IV 37
3.4.1.2 Scale for the Assessment of Negative Symptoms 37
3.4.1.3 Scale for the Assessment of Positive Symptoms 38
3.4.1.4 Sozialkontakte 38
3.4.2 Kognitive Leistungstests 39
3.4.2.1 Aktuelle Konzentrations- und Merkfähigkeit 39
3.4.2.2 Trail Making Test 39
3.4.2.3 Mehrfachwahl-Wortschatz-Intelligenztest 39
3.4.3 Autodeskriptive Verfahren 40
3.4.3.1 NEO-Fünf-Faktoren-Inventar 40
3.4.3.2 Beck Depressionsinventar 40
3.4.3.3 State-Trait-Angst-Inventar 41
3.4.3.4 Soziale Anhedonie Skala 41
3.4.3.5 Differentielle Affekt-Skala 41
3.4.3.6 Allgemeine Fragen zur Emotionswahrnehmung 42
3.4.3.7 Social-Interaction-Anxiety-Scale 42
3.4.3.8 Multidimensionaler Einsamkeitsfragebogen 42
3.4.3.9 Handedness-Questionnaire 43
3.5 Versuchsdurchführung 43
3.6 Datenanalyse 44
3.6.1 Angewandte statistische Methoden 44
3.6.2 fMRT-Auswertungsmethoden 45
4 Ergebnisse 48
4.1 Merkmale der Stichprobe 48
4.1.1 Soziodemographische Merkmale 49
4.1.2 Psychopathologische Merkmale
und Persönlichkeitsmerkmale 51
4.1.3 Kognitive Leistungsfunktionen und klinische Merkmale 54

4.1.4 Affektive Merkmale 57
4.2 Active Viewing Paradigma 60
4.2.1 ROI Analyse: Aktivierungsmuster in Abhängigkeit von Gruppenzugehörigkeit und BDNF-Val66Met-Polymorphismus 60
4.2.2 Whole Brain Analyse: Aktivierungsmuster in Abhängigkeit von Gruppenzugehörigkeit und BDNF-Val66Met-Polymorphismus 72
5 Diskussion 76
5.1 Soziodemographische und psychologische
Merkmale der Stichprobe 76
5.2 Neuronale Aktivierung durch emotionale Mimik bei
schizophrenen im Vergleich zu gesunden Probanden 78
5.3 Neuronale Aktivierung durch emotionale Mimik in Abhängigkeit
vom BDNF-Val66Met-Polymorphismus 82
5.4 Limitationen und Kritikpunkte 86
6 Zusammenfassung 88
7 Literaturverzeichnis 89
8 Lebenslauf 109
9 Danksagung 111