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Der Einfluß von Vitamin B12-Mangel auf Schweregrad und Krankheitsverlauf bei Morbus Alzheimer und Major Depression

Die Studie bestätigt an Kollektiven zweier Kliniken Zusammenhänge zwischen B12-Spiegel und Alzheimerdemenz (AD) und Depression: Von 371 Patienten litten 202 Patienten an AD und 169 an Major Depression. Die Patientengruppen wurden nach Diagnose und Höhe des B12-Spiegels gebildet. Abhängige Variable war der Schweregrade der Erkrankung (MMST, MADRS, SIDAM). Es wurde die Auftretenshäufigkeit zusätzlicher psychopathologischer Phänomene außerhalb der kognitiven Defizite bei Alzheimer-Demenz (Delire, Wahn, Depression) verglichen. Die Daten zeigen, dass Patienten mit einer AD bei Vorliegen einer B12 Hypovitaminose schwerere klinische Symptomatik entwickeln, als Alzheimerpatienten mit normalem oder hohem B12-Serumspiegel.Dies gilt für kognitive Defizite und zusätzliche Syndrome wie Delir, Wahn und Depression. Übereinstimmend in beiden Kollektiven: Patienten mit niedrigen B12-Spiegeln:stärker ausgeprägte Depression. Diese Effekte zeigen sich bereits bei B12-Spiegeln zwischen 150 und 500pg/ml.

Titel: Der Einfluß von Vitamin B12-Mangel auf Schweregrad und Krankheitsverlauf bei Morbus Alzheimer und Major Depression
Verfasser: Mehnert, Cordula Maria GND
Gutachter: Erfurth, Andreas GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 28.03.2007
Datum der letzten Änderung: 10.03.2016
Schlagwörter: B 12; Depression; Alzheimer; B12 Mangel; Major Depression; B12- Hypovitaminose
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-89539402966
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-89539402966
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