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Interessenausgleich im Wissenschaftsurheberrecht?

Wissenschaftsschranken nach dem „Zweiten Korb“ der Urheberrechtsreform

Wissenschaftliche Erkenntnis basiert auf dem Fundament des bestehenden Wissens, das als solches nicht Gegenstand des Urheberrechts ist. Gleichzeitig sind die Werke, in denen Wissen verkörpert ist, urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht ist damit ein Faktor für den wissenschaftlichen Informationsaustausch. Zielvorgabe eines ausgewogenen Urheberrechts sollte im Sinne idealer Rahmenbedingungen ein angemessener Ausgleich zwischen den Interessen aller Beteiligten sein. Die Arbeit ist der Frage gewidmet, welchen Beitrag die wissenschaftsrelevanten urheberrechtlichen „Schrankenregelungen“ zu einem solchen Interessenausgleich leisten oder leisten können. Sie stellt neben Besonderheiten des „Wissenschaftsurheberrechts“ die internationalen, europäischen und verfassungsrechtlichen Vorgaben dar und untersucht detailliert einzelne relevante Schranken des deutschen Urheberrechts. Neben der Vervielfältigung zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch (§ 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UrhG), der öffentlichen Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (§ 52a UrhG) und der Schranke zugunsten elektronischer Leseplätze (52b UrhG) bezieht sie auch den im Zweiten Korb der Urheberrechtsreform kodifizierten Kopienversand auf Bestellung (§ 53a UrhG) ein.

Titel: Interessenausgleich im Wissenschaftsurheberrecht?
Untertitel: Wissenschaftsschranken nach dem „Zweiten Korb“ der Urheberrechtsreform
Verfasser: Bajon, Benjamin GND
Gutachter: Hoeren, Thomas GND
Organisation: FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2010
Publikation in MIAMI: 06.09.2010
Datum der letzten Änderung: 07.06.2016
Reihe Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe III ; 3
Schlagwörter: Urheberrecht; Interessenausgleich; Schrankenregelungen; Schranken; Wissenschaft; Informationsgerechtigkeit
Fachgebiete: Recht
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Auch im Buchhandel erhältlich: Interessenausgleich im Wissenschafts - Urheberrecht? / von Benjamin Bajon. - Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2010. 576 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe III ; Bd. 3), ISBN 978-3-8405-0019-0, Preis: 27,50 EUR
Format: PDF-Dokument
ISBN: 978-3-8405-0019-0
URN: urn:nbn:de:hbz:6-86479455181
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-86479455181
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Inhalt:
Einleitung .......................................................................................................................... 19
A. Themeneingrenzung ................................................................................................20
B. Gang der Untersuchung ..........................................................................................23
C. Der Wissenschaftsbegriff im Urheberrecht .........................................................................25
I. Verwendung des Begriffs im Urheberrecht .......................................................................26
II. Verfassungsrechtliche Definition und Wissenschaftstheorie ..............................................28
III. Definitionsansätze im Urheberrecht .................................................................................31
1. Wissenschaftsbegriff bei Werken der Wissenschaft nach §§ 1, 2 UrhG .......................31
2. Wissenschaftsbegriff im Bereich der Schrankenregelungen ..........................................33
a) Der wissenschaftliche Gebrauch in § 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UrhG .........................33
b) Erkenntnisse aus dem Begriff des wissenschaftlichen Werks bei § 51 UrhG .........34
IV. Fazit zum Wissenschaftsbegriff im Urheberrecht ..............................................................36
Teil 1
Das Wissenschaftsurheberrecht als Kontext der Wissenschaftsschranken ............37
A. Wissenschaftler als Nutzer urheberrechtlich geschützter Werke ........................................37
B. Wissenschaftler als Schöpfer urheberrechtlich geschützter Werke:
Besonderheiten der Schutzfähigkeit bei wissenschaftlichen Sprachwerken .......................41
I. Grundsatz der Urheberrechtsfreiheit der wissenschaftlichen Lehre ...................................42
II. Konsequenzen für die urheberrechtliche Schutzfähigkeit? ................................................45
1. Verschärfung der Schutzfähigkeitsanforderungen in der Rechtsprechung ....................46
a) Monumenta Germaniae Historica .......................................................................46
b) Staatsexamensarbeit .............................................................................................46
c) Fragensammlung .................................................................................................48
d) Unternehmen Tannenberg ...................................................................................48
e) Ausschreibungsunterlagen ....................................................................................50
f ) Inkasso-Programm ...............................................................................................50
2. Kritik der Literatur .....................................................................................................51
a) Kritik an erhöhten Anforderungen an die Schöpfungshöhe .................................51
b) Kritik an der weitgehenden Nichtberücksichtigung inhaltsbezogener
Elemente ............................................................................................................54
3. Weitere Entwicklung der Rechtsprechung ..................................................................56
a) Teilweise Abkehr von erhöhten Anforderungen an die Schöpfungshöhe ..............56
b) Berücksichtigung inhaltsbezogener Elemente .......................................................58
III. Fazit und Auswirkungen für die Praxis der wissenschaftlichen Informationsversorgung ....60
1. Schutzfähigkeit als Einzelfallfrage ...............................................................................60
2. Schutzfähigkeit im Kernbereich der Wissenschaftsliteratur .........................................60
3. De-Facto-Schutz über enthaltene geschützte Elemente ...............................................63
IV. Zwischenergebnis zur Schutzfähigkeit wissenschaftlicher Sprachwerke .............................64
C. Produktive Werkrezeption und Wissenskreislauf in der Wissenschaft ...............................65
I. Schöpfung als wechselseitiger Prozess des Gebens und Nehmens ......................................65
II. Berücksichtigung bereits beim Vorgang der Werkrezeption ..............................................67
III. Produktiver Wissenskreislauf in der Wissenschaft .............................................................69
IV. Graduelle Unterschiede innerhalb der Wissenschaft .........................................................71
V. Fazit ...............................................................................................................................72
D. Faktische Schutzausweitung mittels technischer Schutzmaßnahmen ................................73
E. Ausgewählte Aspekte des wissenschaftlichen Publikationswesens .....................................74
I. Fehlende Substituierbarkeit der Werke .............................................................................74
II. Besondere Bedeutung der Reputation ..............................................................................77
1. Reputation und Qualität wissenschaftlicher Publikationen .........................................78
2. Auswirkungen auf der Ebene des einzelnen Wissenschaftlers ......................................79
3. Fazit ...........................................................................................................................81
III. Rechteeinräumung im Wissenschaftsbereich ....................................................................81
1. Urheberrechtliches Verhältnis zwischen Wissenschaftler und Wissenschaftsinstitution 82
2. Rechteeinräumung an den Verlag ...............................................................................84
a) Nutzungsarten und Umfang der Rechteeinräumung ............................................84
b) Das Ausmaß der Exklusivität – ausschließliche oder einfache Nutzungsrechte .....86
aa) § 38 UrhG als Auslegungsregel für Beiträge zu Sammlungen ........................87
bb) Vertragsnormen für wissenschaftliche Verlagswerke .......................................89
cc) Rechtstatsächliche Situation ..........................................................................91
dd) Fazit zur Rechteeinräumung ..........................................................................93
3. Vergütung wissenschaftlicher Autoren ........................................................................94
IV. Preisentwicklungstendenzen im wissenschaftlichen Publikationsmarkt .............................97
V. Open-Access-Bewegung .................................................................................................100
1. Grundlagen von Open Access ...................................................................................100
a) Golden Road .....................................................................................................102
b) Green Road .......................................................................................................103
2. Rolle der Forschungsförderer und Entwicklungstendenzen .......................................103
3. Reform des § 38 UrhG .............................................................................................106
4. Fazit zur Open-Access-Bewegung .............................................................................107
F. Differenzierte Interessenlage im Wissenschaftsurheberrecht ............................................108
I. Tripolare Interessenkonstellation ....................................................................................109
II. Verlagsinteressen ..........................................................................................................109
III. Interessen wissenschaftlicher Autoren .........................................................................110
IV. Interessen wissenschaftlicher Nutzer ...............................................................................111
V. Fazit ...................................................................................................................112
G. Zusammenfassung der Zwischenergebnisse zu Teil 1 ........................................................112
Teil 2
Vorgaben für Wissenschaftsschranken aus internationalen Urheberrechtsabkommen,
europäischem Urheberrecht, deutschem Verfassungsrecht
und Urheberrechtsdogmatik .............................................................................................116
A. Vorgaben aus internationalen Urheberrechtsabkommen ..................................................116
I. Berücksichtigung der Wissenschaftsinteressen in internationalen Abkommen ................119
1. Revidierte Berner Übereinkunft ................................................................................119
a) Bezugnahmen auf Allgemeininteressen ..............................................................120
b) Ansatzpunkte für die Berücksichtigungsfähigkeit von Wissenschaftsinteressen ...122
c) Zwischenfazit.....................................................................................................123
2. TRIPS-Übereinkommen ..........................................................................................123
a) Bezugnahmen auf Allgemeininteressen ..............................................................124
aa) Präambel .....................................................................................................124
bb) Art. 7 TRIPS ...............................................................................................125
cc) Art. 8 TRIPS ...............................................................................................125
dd) Besonderheiten des Drei-Stufen-Tests unter TRIPS .....................................127
b) Zwischenfazit.....................................................................................................128
3. WIPO Urheberrechtsvertrag .....................................................................................129
a) Bezugnahmen auf Allgemeininteressen ..............................................................129
b) Die Bewahrung der Balance im digitalen Zeitalter .............................................130
4. Fazit .........................................................................................................................132
II. Die Vorgaben des Drei-Stufen-Tests ...............................................................................132
1. Überblick über die historische Entwicklung des Drei-Stufen-Tests ...........................133
2. Die Interpretation der drei Stufen.............................................................................134
a) Kumulativer Charakter und Prüfungsreihenfolge der drei Stufen .......................135
b) 1. Stufe: Bestimmte Sonderfälle .........................................................................137
c) 2. Stufe: Keine Beeinträchtigung der normalen Werkauswertung .......................141
aa) Vergleichsweise weite Auslegungsansätze der normalen Werkauswertung .....141
(1) Dynamische Auslegung ........................................................................142
(2) Auswirkungen der Digitalisierung ........................................................142
(3) Notwendigkeit einer Eingrenzung ........................................................144
bb) Ansätze für eine einschränkende Interpretation der normalen
Werkauswertung .........................................................................................145
(1) Ökonomischer Ansatz ..........................................................................145
(2) Normative Ansätze ...............................................................................146
cc) Fazit zur zweiten Teststufe ...........................................................................150
d) 3. Stufe: Keine unzumutbare Verletzung der berechtigten Interessen ..................150
aa) Berechtigte Interessen ..................................................................................151
bb) Unzumutbare Verletzung der Interessen ......................................................153
cc) Interessen der Urheber oder der Rechteinhaber? ..........................................156
3. Fazit zum Drei-Stufen-Test .......................................................................................158
B. Vorgaben aus dem europäischen Urheberrecht .................................................................159
I. Interessenausgleich auf hohem Schutzniveau ..................................................................160
II. Schrankensystematik der InfoSoc-Richtlinie ..................................................................163
1. Erschöpfender Schrankenkatalog ..............................................................................163
2. Fakultative Schrankenvorbehalte ..............................................................................164
3. Übernahme des Drei-Stufen-Tests in Art. 5 Abs. 5 InfoSoc-Richtlinie ......................165
III. Relevante Schrankenvorbehalte der InfoSoc-Richtlinie...................................................166
1. Art. 5 Abs. 3 a): Wissenschaftliche Forschung ...........................................................166
2. Art. 5 Abs. 3 d): Zitate .............................................................................................167
3. Art. 5 Abs. 3 n): On-The-Spot-Consultation ............................................................167
4. Art. 5 Abs. 2 a): Reprographie ..................................................................................168
5. Art. 5 Abs. 2 b): Vervielfältigung zum privaten Gebrauch .........................................168
6. Art. 5 Abs. 2 c): Vervielfältigungen durch Bibliotheken und Bildungseinrichtungen .168
IV. Das Grünbuch Urheberrechte in der wissensbestimmten Wirtschaft ..............................169
V. Fazit ............................................................................................................171
C. Vorgaben aus dem Verfassungsrecht ........................................................................172
I. Eigentumsschutz aus Art. 14 GG ...................................................................................172
1. Urheberrecht als normgeprägtes Eigentum im Sinne des Art. 14 GG .......................172
2. Gegenstand des Eigentumsschutzes und Vorgaben bei seiner Ausgestaltung ..............174
a) Institutsgarantie .................................................................................................174
b) Sozialbindung des Eigentums ............................................................................176
aa) Gemeinwohl als Grund und Grenze der Sozialbindung ...............................177
bb) Besondere Sozialbindung des Urheberrechts ................................................178
c) Verhältnismäßigkeitsgrundsatz als Maßstab .......................................................180
d) Besondere Bedeutung einer Vergütung für den Schrankengebrauch ...................182
3. Fazit zu Art. 14 GG ..................................................................................................184
II. Persönlichkeitsgrundrecht aus Art. 1 und 2 GG .............................................................185
III. Informationsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG ..............................................................186
IV. Wissenschaftsfreiheit aus Art. 5 Abs. 3 GG ....................................................................188
1. Wissenschaftsfreiheit als Grundrecht pro Urheberrechtsschutz .................................189
a) Die Dimension der Verwertungsrechte ..............................................................189
b) Die Dimension der Urheberpersönlichkeitsrechte ..............................................190
c) Konsequenzen ...................................................................................................191
2. Wissenschaftsfreiheit als Grundrecht pro Zugangsfreiheit .........................................191
V. Fazit ...........................................................................................193
D. Wissenschaftsschranken und urheberrechtliche Schrankendogmatik .............................194
I. Das zugrundegelegte Schrankenverständnis ....................................................................194
1. Schranken als Schutzrechtsbegrenzungen statt als „Ausnahmen“ ...............................194
2. Erforderliche Differenzierungen je nach Grundrechtsbezug ......................................198
3. Keine Reduzierung auf den bloßen Ausgleich von Marktversagen .............................199
4. Das Dogma der engen Auslegung von Schranken .....................................................201
a) Rechtsprechung des BGH .................................................................................202
b) Methodische und verfassungsrechtliche Erwägungen .........................................205
c) Zwischenfazit.....................................................................................................207
5. Fazit zum zugrundegelegten Schrankenverständnis ...................................................208
II. Schranken und Rechtsschutz für technische Schutzmaßnahmen ....................................208
1. Regelungstechnik des Art. 6 Abs. 4 InfoSoc-RL bzw. § 95b UrhG ............................210
a) Regelungstechnik des § 95b ...............................................................................210
b) Vereinbarung zwischen Nationalbibliothek, Musikwirtschaft und Buchbranche 211
c) Zwischenfazit.....................................................................................................212
2. Die erfassten Wissenschaftsschranken .......................................................................213
3. Bereichsausnahme für interaktive Online-Abrufdienste ............................................215
4. Kritik und Fazit ........................................................................................................215
E. Zusammenfassung der Zwischenergebnisse zu Teil 2 ........................................................218
Teil 3
Die einzelnen Wissenschaftsschranken .........................................................................222
A. § 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 UrhG, Vervielfältigung zum eigenen
wissenschaftlichen Gebrauch .............................................................................................222
I. Systematische Einordnung .............................................................................................222
II. Tatbestandsvoraussetzungen ..............................................................................223
1. Werk als Gegenstand der Schranke ...........................................................................223
a) Erfasste urheberrechtlich geschützte Werke ........................................................223
b) Erfasste Leistungsschutzrechte ...........................................................................224
c) Bereichsausnahme für Noten .............................................................................225
d) Keine vollständige Vervielfältigung von Büchern oder Zeitschriften, Abs. 4 b) ...226
e) Keine Bereichsausnahme für wissenschaftliche Werke ........................................228
f ) Keine sonstige Qualifizierung des Werks ............................................................229
2. Wissenschaftlicher Gebrauch ....................................................................................299
a) Wissenschaft als das methodisch-systematische Streben nach Erkenntnis ...........299
b) Keine inhaltliche Begrenzung der wissenschaftlichen Tätigkeit ..........................231
c) Keine personelle Begrenzung auf hauptberufliche Wissenschaftler .....................232
d) Der privilegierte Gebrauchszweck im engeren Sinn ...........................................233
e) Einhaltung der Richtlinienvorgaben ..................................................................236
3. Eigener Gebrauch .....................................................................................................237
4. Herstellen lassen .......................................................................................................240
5. Einzelne Vervielfältigungsstücke ...............................................................................241
6. Die Gebotenheit der Vervielfältigung .......................................................................242
a) Das qualitative Element der Gebotenheit ...........................................................243
aa) Die Gebotenheit aus inhaltlich-wissenschaftlicher Perspektive .....................243
bb) Die Gebotenheit aus situationsbezogener Perspektive ..................................244
(1) Kritische Überlegungen angesichts des Normzwecks ............................246
(2) Kritische Überlegungen zu den Auswirkungen der Digitalisierung .......249
(a) Entwicklung von Einzelabrufangeboten ..........................................249
(b) Folgen für das Tatbestandsmerkmal der Gebotenheit? .....................251
b) Das quantitative Element der Gebotenheit ........................................................252
c) Fazit zur Gebotenheit ........................................................................................253
7. Ausschluss gewerblicher Zwecke durch den Zweiten Korb ........................................254
a) Auslegung des Kriteriums der gewerblichen Zwecke ..........................................255
aa) Begriff der gewerblichen Zwecke .................................................................255
bb) Charakter der jeweiligen Tätigkeit als entscheidendes Kriterium .................257
cc) Drittmittelforschung und Tendenz zur wirtschaftlichen Auswertung ...........258
dd) Maßstäbe für die erforderlichen Abgrenzungen ...........................................260
ee) Zwischenfazit zur Auslegung .......................................................................262
b) Stellungnahme zur Neuregelung und Formulierungsvorschlag ...........................262
c) Fazit ...................................................................265
8. Keine Verbreitung oder Benutzung zur öffentlichen Wiedergabe ..............................266
9. Pflicht zur Quellenangabe nach § 63 UrhG ..............................................................268
a) Quellenangaben im Wissenschaftsbereich ..........................................................269
aa) Quellenangaben aus wissenschaftsethischen Gründen .................................269
bb) Quellenangaben beim Zitat gemäß § 51 UrhG ...........................................269
b) Besonderheiten der Neuerung durch den Zweiten Korb und Bewertung ...........270
c) Die Anforderungen des § 63 UrhG im Einzelnen ..............................................272
aa) Deutliche Angabe der Quelle ......................................................................272
bb) Zusätzliche Angaben bei ganzen Sprachwerken oder ganzen Werken
der Musik................................................................274
cc) Wegfall der Pflicht zur Quellenangabe ........................................................275
d) Fazit zur Einbeziehung der Wissenschaftskopie in § 63 UrhG ...........................276
III. Vergleich mit §§ 53 Abs. 1, 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 UrhG ..................................................276
1. Privatkopie, § 53 Abs. 1 UrhG .................................................................................277
a) Strikte Begrenzung auf den rein privaten Gebrauch ...........................................277
b) Keine Beschränkung durch das Kriterium der „Gebotenheit“ ............................277
c) Ausschluss offensichtlich rechtswidriger Vorlagen ..............................................278
d) Eingeschränkte Möglichkeiten der Herstellung durch einen anderen .................278
e) Eingeschränkt durchsetzungsstark gegenüber technischen Schutzmaßnahmen ...279
f ) Bewertung und Fazit ..........................................................................................279
2. Sonstiger eigener Gebrauch, § 53 Abs. 2 Nr. 4 UrhG ...............................................280
a) Nr. 4 a): Kleine Teile und einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften ....281
aa) Kleine Teile .................................................................................................281
bb) Einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften .....................................283
(1) Einzelne Beiträge ..................................................................................283
(2) Beschränkung auf Zeitungen oder Zeitschriften ...................................285
cc) Nicht von der Schranke erfasste wissenschaftsrelevante Fälle .......................286
dd) Beschränkung auf erschienene Werke und Beiträge .....................................287
b) Nr. 4 b): Vergriffene Werke ................................................................................288
c) Beschränkung auf reprographische Verfahren oder
ausschließlich analoge Nutzungen .................................289
aa) Reichweite der reprographischen Vervielfältigung, Nr. 1 .............................290
bb) Bedeutung der ausschließlich analogen Nutzung, Nr. 2 ...............................292
d) Bewertung und Fazit ..........................................................................................293
IV. Vergütungspflichtigkeit der Vervielfältigung ...................................................................295
1. Allgemeines zur Vergütungspflicht ............................................................................295
a) Bedeutung der Vergütung als Ausgleich .............................................................295
b) Verwertungsgesellschaftspflicht ..........................................................................296
c) Exkurs: Vergütungsaufteilung zwischen Urhebern und Verlegern .......................296
2. Vergütung bei § 53 UrhG .........................................................................................298
V. Zusammenfassung und Fazit ..........................................................................................300
B. Exkurs: § 87c UrhG als Schrankenregelung für den sui generis-Datenbankschutz .........302
I. Abgrenzung zwischen Datenbankwerken und Datenbanken ..........................................303
II. Reichweite des Datenbankwerkschutzes und des sui-generis-Schutzes für Datenbanken .304
1. Urheberrechtlicher Schutz des Datenbankwerks .......................................................304
2. Sui Generis-Schutz bei Datenbanken ........................................................................304
3. Zwischenergebnis .....................................................................................................305
III. Wegfall der Besonderheiten bei Datenbankwerken im Zweiten Korb .............................306
IV. Die Besonderheiten des § 87c Abs. 1 Nr. 2 UrhG ..........................................................307
1. Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach dem Gesetzeswortlaut .............................308
a) Keine ausdrückliche Begrenzung auf einzelne Vervielfältigungsstücke ................309
b) Beschränkung auf wesentliche Teile ...................................................................309
c) Fehlende Vergütungspflicht bei § 87c UrhG ......................................................310
d) Quellenangabe ...................................................................................................310
2. Fragen richtlinienkonformer Auslegung ....................................................................311
a) Veröffentlichungserfordernis ..............................................................................311
b) Keine Beschränkung auf den rechtmäßigen Benutzer .........................................312
V. Zusammenfassung und Fazit ..........................................................................................312
C. § 52a UrhG, Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung ................313
I. Systematische Einordnung und Entstehungsgeschichte ..................................................313
1. Systematische Einordnung ........................................................................................314
2. Entstehungsgeschichte ..............................................................................................315
3. Befristung der Norm ................................................................................................316
a) Erste Fristverlängerung ......................................................................................317
b) Zweite Fristverlängerung ...................................................................................318
c) Ausblick ..........................................................................................................320
II. Tatbestandsvoraussetzungen .....................................................321
1. Erfasste Nutzungsgegenstände ..................................................................................321
a) Erfasste Werkarten .............................................................................................321
b) Bereichsausnahmen des Abs. 2 ...........................................................................321
aa) Schulbuchverlagsprivileg in Abs. 2 S. 1 .......................................................321
bb) Keine Bereichsausnahme für Wissenschaftswerke ........................................324
cc) Karenzzeit für Filmwerke in Abs. 2 S. 2 .......................................................325
dd) Keine Bereichsausnahme für Noten .............................................................327
c) Quantitative Beschränkungen ............................................................................328
aa) (Kleine) Teile eines Werkes ..........................................................................329
(1) Kleine Teile eines Werkes für den Unterricht ........................................329
(2) Teile eines Werkes für die wissenschaftliche Forschung .........................331
bb) Werke geringen Umfangs ............................................................................334
(1) Keine Übernahme des Begriffsverständnisses des § 46 UrhG ................335
(2) Nicht textbasierte Werke geringen Umfangs .........................................336
cc) Einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften .....................................338
dd) Zwischenfazit zu den quantitativen Beschränkungen ...................................338
2. Bestimmt abgegrenzter Nutzerkreis ..........................................................................339
a) Nutzerkreis im Unterricht an Hochschulen .......................................................341
b) Nutzerkreis bei der wissenschaftlichen Forschung ..............................................342
3. Unterricht und wissenschaftliche Forschung .............................................................345
a) Unterrichtszwecke an Hochschulen ...................................................................345
b) Wissenschaftliche Forschung .............................................................................349
aa) Engeres Begriffsverständnis .........................................................................349
bb) Weiteres Begriffsverständnis ........................................................................350
4. Zum jeweiligen Zweck geboten ................................................................................354
a) Alternative Formen der Werkbeschaffung und Werkvermittlung ........................355
b) Zumutbarkeit des Lizenzerwerbs für netzwerkbasierte Zugänglichmachung.......356
5. Zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ......................................358
a) Ausschluss der kommerziellen Zugänglichmachung ...........................................358
b) Keine eigenständige Bedeutung des Merkmals „gerechtfertigt“ ..........................359
6. Quellenangabe nach § 63 UrhG ...............................................................................360
7. Annexvervielfältigung nach Abs. 3 ............................................................................361
a) Abgrenzung von § 53 UrhG und Schrankenketten ............................................361
b) Vorratsvervielfältigungen ...................................................................................362
III. Vergütungspflicht nach § 52a Abs. 4 UrhG ....................................................................365
IV. Zusammenfassung und Fazit ..........................................................................................369
D. § 52b UrhG, Wiedergabe von Werken an elektronischen Leseplätzen
in öffentlichen Bibliotheken, Museen und Archiven ...............................................................373
I. Systematische Einordnung .............................................................................................373
1. Schranke des Rechts der öffentlichen Zugänglichmachung bzw. Wiedergabe ............374
2. Zweck der Norm ......................................................................................................376
II. Tatbestandsvoraussetzungen ..........................................................377
1. Veröffentlichte Werke als Gegenstand der Schranke ..................................................377
a) Ganze Werke .....................................................................................................377
b) Veröffentlichte Werke ........................................................................................377
c) Erfasste Werkarten und Leistungsschutzrechte ...................................................377
2. Privilegierte Zwecke der Forschung und der privaten Studien ...................................379
a) Auseinanderfallen von privilegierter Einrichtung
und privilegiertem Nutzungszweck ..................................379
b) Die Begriffe der Forschung und der privaten Studien ........................................380
aa) Forschung ...................................................................................................380
bb) Private Studien ............................................................................................382
3. Privilegierte Einrichtungen: Bibliotheken, Museen und Archive ...............................383
a) Bezugspunkt der qualifizierenden Kriterien .......................................................383
aa) Das Kriterium der öffentlichen Zugänglichkeit ...........................................383
bb) Ausschluss wirtschaftlicher Zwecke .............................................................384
cc) Zwischenergebnis ........................................................................................385
b) Öffentlich zugänglich ........................................................................................385
c) Kein unmittelbar oder mittelbar wirtschaftlicher oder Erwerbszweck .................388
d) Bildungseinrichtungen nicht als solche erfasst ....................................................389
4. Beschränkung auf die Räume der Einrichtungen ......................................................390
5. Beschränkung auf den Bestand der Einrichtung .......................................................392
a) Bestandakzessorietät nach Satz 1 ........................................................................392
b) „Strenge“ quantitative Bestandsakzessorietät nach Satz 2 ...................................393
aa) Die Handhabung der „Ausnahme“ von der Regel .......................................395
bb) Sonderregelung für vergriffene Werke? ........................................................397
6. Fehlen entgegenstehender vertraglicher Regelungen..................................................398
a) Klare Rechtslage auf Ebene des § 52b UrhG ......................................................399
b) Rechtslage auf Richtlinienebene.........................................................................400
c) Einzelheiten und Bewertungen auf Ebene des § 52b UrhG ................................402
7. Zulässigkeit der Annex-Vervielfältigung ....................................................................404
a) Zulässigkeit trotz Fehlens einer gesonderten Regelung .......................................404
b) Herstellung durch einen anderen .......................................................................408
c) Formulierungsvorschlag .....................................................................................410
8. Erlaubte Anschlussnutzungen ...................................................................................411
a) Maßgeblichkeit der jeweiligen Schrankenregelung .............................................413
b) Beschränkung auf bloßen Papierausdruck? .........................................................413
9. Begriff des elektronischen Leseplatzes und weitere Anforderungen............................416
a) Begriff des elektronischen Leseplatzes ................................................................416
b) „Eigens eingerichtet“ .........................................................................................417
c) Technische Anforderungen an elektronische Leseplätze ......................................419
aa) Netzwerkbasierte Lösungen .........................................................................419
bb) Ermöglichung rechtskonformer Anschlussnutzungen ..................................420
cc) Ausschluss urheberrechtswidriger Anschlussnutzungen................................420
dd) Zu verwendende Formate ...........................................................................422
III. Vergütungspflicht nach § 52b S. 3 UrhG .......................................................................422
IV. Zusammenfassung .............................................424
E. § 53a UrhG, Kopienversand auf Bestellung ......................................................................427
I. Systematische Einordnung und Entstehungsgeschichte ..................................................427
1. Überblick über die Praxis und Eckpunkte der Rechtsentwicklung ............................427
a) Praxis des Kopienversands vor Einführung des § 53a UrhG ...............................427
b) Eckpunkte der rechtlichen Entwicklung vor Einführung des § 53a UrhG .........429
c) Überblick über die Situation nach Einführung des § 53a UrhG ........................430
2. Rechtslage vor Einführung des § 53a UrhG ..............................................................431
a) Die Kopienversanddienst-Entscheidung des BGH .............................................432
aa) Vervielfältigung gedeckt nach § 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 4a) UrhG ......................433
bb) Vergütungspflicht für die Werkvermittlungsart Kopienversand ....................434
cc) Zusammenfassende Bewertung der Entscheidung .......................................437
b) Die Entscheidung des OLG Frankfurt a.M. .......................................................438
c) Die Subito-Entscheidung des OLG München zum
elektronischen Kopienversand ...........................................................................439
aa) Versand per Post und Telefax zulässig ..........................................................440
bb) Versand in elektronischer Form bis zum Ersten Korb zulässig ......................441
cc) Keine Verbreitung und keine öffentliche Zugänglichmachung ....................443
dd) Zusammenfassende Bewertung der Entscheidung ................................443
3. § 53a UrhG im Verlauf des Gesetzgebungsverfahren .................................................444
II. Tatbestandsvoraussetzungen .......................................................446
1. Erfasste Werke ..........................................................................................................446
a) Erschienene Beiträge und Werkteile ...................................................................447
b) Keine gesetzliche Bestandsakzessorietät ..............................................................447
c) Einheitliche quantitative Begrenzungen .............................................................448
2. Vervielfältigung und Übermittlung ...........................................................................449
a) Erfasste Vervielfältigungen .................................................................................449
b) Mehrfachverwendung von Vorlagen...................................................................450
c) Anknüpfung an die „Übermittlung“ ..................................................................451
d) Keine Schranke des Rechts der öffentlichen Zugänglichmachung ......................453
3. Kopienversand durch Öffentliche Bibliotheken ........................................................456
a) Begriff der öffentlichen Bibliothek .....................................................................456
b) Kopienversand à la subito e.V. gestattet .............................................................457
c) § 53a UrhG als Spezialregelung für Kopienversanddienste .................................458
4. Versand auf Einzelbestellung ....................................................................................460
5. Geltung im innerbibliothekarischen Leihverkehr ......................................................460
a) Rechtslage vor § 53a UrhG ................................................................................461
b) Auslegung des § 53a UrhG ................................................................................463
c) Ergebnis und Konsequenzen ..............................................................................465
6. Akzessorietät zu § 53 UrhG ......................................................................................466
a) Prüfungspflichten der Bibliotheken ...................................................................467
b) Zusätzliche kumulative Voraussetzungen beim elektronischem Kopienversand ..467
c) Quantitative Nivellierung statt echter Akzessorietät ...........................................469
d) Beschränkte Bezugnahme auf § 53 UrhG ..........................................................471
7. Differenzierung der zulässigen Übermittlungswege ...................................................471
a) Die einzelnen Voraussetzungen nach dem Wortlaut der Norm ..........................472
aa) Postversand .................................................................................................472
bb) Faxversand ..................................................................................................472
cc) Versand in sonstiger elektronischer Form ....................................................472
(1) Funktionale Vergleichbarkeit ................................................................472
(2) Ausschließlich als grafische Datei..........................................................473
b) Kritische Auseinandersetzung mit der Regelung.................................................474
aa) Grenzziehung zwischen Versand per Fax und in sonstiger
elektronischer Form ....................................................................................474
bb) Grafische Dateien und Texterkennungsprogramme ..............................476
cc) Problemfeld Faxversand...............................................................................477
(1) Faxversand zum sonstigen eigenen Gebrauch .......................................478
(2) Faxversand zu Wissenschaftszwecken ....................................................479
c) Zusammenfassung und Fazit..............................................................................479
8. Privilegierte Zwecke beim Versand in sonstiger elektronischer Form .........................480
a) Zwecke der wissenschaftlichen Forschung ..........................................................481
b) Veranschaulichung des Unterrichts einschließlich der Lehre? .............................481
9. Zur Verfolgung nicht gewerblicher Zwecke gerechtfertigt .........................................483
10. Verlagsprivileg für den Kopienversand in sonstiger elektronischer Form ...................484
a) Das Verlagsprivileg vor dem Hintergrund seiner Entstehungsgeschichte ............485
b) Der Vorrang vertraglicher Online-Verlagsangebote ............................................488
c) Das Kriterium des „offensichtlichen“ Angebots .................................................489
aa) Offensichtlichkeit bei Eintrag in die EZB ...................................................490
bb) Probleme der Anknüpfung an die EZB .......................................................491
cc) Zwischenfazit ..............................................................................................494
d) Das Kriterium der „angemessenen Bedingungen“ ..............................................494
aa) Das preisbezogene Element der angemessenen Bedingungen .......................495
(1) Üblichkeit und Redlichkeit nach § 32 Abs. 2 S. 2 UrhG ......................495
(2) Zwangslizenz, Schranke oder Einführung einer
Preiskontrolle ins Urheberrecht? ...........................................................498
bb) Kritik am Kriterium der angemessenen Bedingungen ..................................500
e) Zusammenfassende Kritik an der Ausgestaltung des Verlagsprivilegs ..................504
III. Vergütungspflicht nach § 53a Abs. 2 UrhG ....................................................................504
1. Erster Gesamtvertrag 2000 .......................................................................................505
2. Zweiter Gesamtvertrag 2003 ....................................................................................506
3. Gesamtverträge nach Inkrafttreten des § 53a UrhG ..................................................507
IV. Praxis des elektronischen Kopienversands: Lizenzen und § 53a UrhG ............................507
1. Hintergrund und Übersicht ......................................................................................510
2. Praxis des lizenzbasierten elektronischen Kopienversands ..........................................510
a) Rechteeinräumung und beschränkter Regelungsbereich .....................................512
b) Artikel aus gedruckten Medien als zulässige Quellen ..........................................513
c) Einsatz von DRM ..............................................................................................515
d) Pflicht zum Abschluss eines Endnutzervertrages.................................................515
e) Lizenzgebühren .................................................................................................515
aa) Lizenzgebühren für den Kopienversand ins Ausland laut Rahmenvertrag ....516
bb) Lizenzgebühren für den Kopienversand innerhalb von GALS
laut Nachtrag ..............................................................................................517
(1) Differenzierung nach Kundengruppen .................................................518
(2) Lizenzgebühren im Einzelnen ...............................................................518
f ) Deckelung des kostengünstigen elektronischen Kopienversands .........................521
g) Laufzeit und Kündigungsrechte .........................................................................522
h) Bewertung .........................................................................................................523
3. Praxis des elektronischen Kopienversands nach dem VG Wort-Vertrag .....................524
a) Freistellung bei Schrankenanwendung oder VG Wort-Lizenz ............................526
b) Vergütungshöhe bei werkbezogener Erfassung und Ausschüttung ......................527
c) Weitere Anmerkungen zum subito-Vertrag ........................................................527
aa) Auch kleine Teile sonstiger Werke erfasst .....................................................527
bb) Leihverkehr ist Gegenstand gesonderter Verträge ........................................528
cc) Verschärfung der Subsidiaritätsregelung ......................................................528
4. Bewertung ................................................................................................................423
V. Zusammenfassung und Fazit ..........................................................................................529
Teil 4
Abschließende Vergleiche und Gesamtfazit ..................................................................534
A. Gemeinsamkeiten ..........................................................................................................534
I. Tatbestandliche Einschränkungen zur Abgrenzung von Schranken
und Marktangeboten .....................................................................................................534
II. Verbleibender Spielraum trotz einschränkender Vorgaben ..............................................535
III. Die Herstellung eines angemessenen Gleichgewichts ......................................................536
B. Vergleichende Einzelbewertung, kritische Überlegungen und Lösungsansätze ...............538
I. Kopienversand nach § 53a UrhG ...................................................................................538
1. Post- und Faxversand ................................................................................................538
2. Versand in sonstiger elektronischer Form ..................................................................539
a) Verzicht auf Verlagsprivileg möglich ..................................................................539
b) Ansätze für eine praktikablere Ausgestaltung des Verlagsprivilegs? ......................541
aa) Beweislastverschiebung zugunsten der Schrankenprivilegierten ...................542
bb) Ausdehnung der Freistellungsklausel der VG Wort ......................................543
cc) Die weitere Konkretisierung der Angemessenheit ........................................544
II. Wissenschaftskopie nach § 53 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 UrhG ...................................................545
1. Gebotenheit als Abgrenzungskriterium zwischen Schranke und Markt? ....................546
a) Systematische Argumente ..................................................................................546
b) Weitere Konkretisierung der Gebotenheit ..........................................................548
2. Gebotenheit als Kriterium zum Ausschluss von Missbräuchen ..................................548
III. Öffentliche Zugänglichmachung nach § 52a UrhG .......................................................549
IV. Wiedergabe an elektronischen Leseplätzen, § 52b UrhG ................................................551
C. Kurzes abschließendes Gesamtfazit .....................552
Literaturverzeichnis .............................................................555