Urbanisierte Musik : eine Studie über gesellschaftliche Determinanten musikalischer Raumproduktion und Raumaneignung

Städte sind akustische Systeme mit einer historisch gewachsenen semantischen Bandbreite. Ihr Klangraum stiftet Identitäten, fasziniert, schreckt ab, wird in Verbindung gebracht mit musikalischen Traditionen und lokalen Musikstilen, verselbständigt sich zu touristischen Klischees. Ein weites kulturge...

Author: Hüppe, Eberhard
Division/Institute:FB 15: Musikhochschule
Document types:Book
Media types:Text
Publication date:2012
Date of publication on miami:02.04.2012
Modification date:09.01.2015
Series:Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe XVIII, Bd. 2
Edition statement:[Electronic ed.]
Source:Teilw. zugl.: Münster (Westfalen), Univ., Habil.-Schr., 2007
Subjects:Musikästhetik; Musiksoziologie; Kultursoziologie; Raumsoziologie; Raumkomposition; Sound; Stadt
DDC Subject:780: Musik
License:InC 1.0
Language:German
Notes:Auch im Buchhandel erhältlich: Urbanisierte Musik : eine Studie über gesellschaftliche Determinanten musikalischer Raumproduktion und Raumaneignung / Eberhard Hüppe. - Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2012.- 495 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe XVIII ; Bd. 2), ISBN 978-3-8405-0060-2, Preis: 26,80 EUR
Format:PDF document
ISBN:978-3-8405-0060-2
URN:urn:nbn:de:hbz:6-21409555523
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-21409555523
Digital documents:habil_hueppe_buchblock.pdf

Städte sind akustische Systeme mit einer historisch gewachsenen semantischen Bandbreite. Ihr Klangraum stiftet Identitäten, fasziniert, schreckt ab, wird in Verbindung gebracht mit musikalischen Traditionen und lokalen Musikstilen, verselbständigt sich zu touristischen Klischees. Ein weites kulturgeschichtliches Feld öffnet sich. Musik, Raum, Klang und Geräusch verbinden sich zu bisweilen widersprüchlichen oder heterotopen Szenarien. Wie setzt sich musikschaffendes Handeln mit solchen Szenarien auseinander? Darauf versucht die vorliegende Studie Antworten zu geben, indem sie musikwissenschaftliche Sachverhalte gesellschaftstheoretisch durchdringt. Raum ist ein gesellschaftliches Produkt: Unter der Maßgabe lassen sich zahlreiche Formen der Hervorbringung von Räumen und Atmosphären durch Musik, Klang und Geräusch auf Prozesse des gesellschaftlichen Wandels beziehen. Im 19. Jahrhundert verändert dieser Wandel die urbane Klangwelt durchgreifend. Räumliche Wirklichkeiten werden zum Gegenstand des musikalischen Schaffens – empirisch, ästhetisch und strukturell.