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Rechtsanwendung im Usus modernus

eine Fallstudie zum Erbrecht der halben Geburt

Die Arbeit hat einen Lübecker Erbrechtsstreit aus der Mitte des 18. Jahrhunderts zum Gegenstand, der erstinstanzlich vom Lübecker Rat, abschließend aber vom Reichskammergericht in Wetzlar entschieden wurde. Inhaltlich ging es um das Erbrecht vollbürtiger und halbbürtiger Verwandter. Während die Klägerin eine halbbürtige Schwester der Mutter der Verstorbenen war, war der beklagte Lübecker Bürgermeister ein vollbürtiger Bruder des Vaters derselben. Letzterer nahm das Erbrecht für sich allein in Anspruch. Die Arbeit betrifft Fragen zum Verhältnis des rezipierten römischen Rechts und der einheimischen deutschen Rechte im Usus modernus, zum Umgang mit der herrschenden Lehre in der juristischen Argumentation, zur Bedeutung des Naturrechts und zu dessen Verhältnis zum positiven Recht sowie zur Einbeziehung alter Rechtsquellen in die juristische Argumentation. Diesen Fragen widmet sich die Arbeit im Rahmen einer ausführlichen Darstellung der zugrundeliegenden Quelle.

Titel: Rechtsanwendung im Usus modernus
Untertitel: eine Fallstudie zum Erbrecht der halben Geburt
Verfasser: Doms, Matthias GND
Weitere Beteiligte: Oestmann, Peter GND
Organisation: FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2010
Publikation in MIAMI: 04.11.2010
Datum der letzten Änderung: 12.05.2016
Schlagwörter: Rechtsanwendung; Usus modernus; Fundata intentio-Theorie; Fallstudie; halbe Geburt; Erbrecht der halben Geburt
Fachgebiete: Recht
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-96419502391
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-96419502391
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