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Die Währungsreform des Deutschen Reiches 1871-76

eine quantitative und qualitative Untersuchung der Reformwirkungen auf ausgewählte Sektoren

Die Gründung der EWU gilt als das wichtigste monetäre Ereignisse der jüngsten Vergangenheit. In der deutschen Geschichte gab es eine ähnliche Zäsur, die Währungsreform von 1871-76, in der nicht allein die gültigen Währungen, sondern auch das Bankwesen und das Metallregime verändert wurden. Heute selbstverständliche Institutionen wie z.B. eine Zentralbank wurden erstmals nach zähem Ringen in die deutsche Geldverfassung aufgenommen. Die Arbeit ermittelt auf Basis eines Fehlerkorrekturmodells eine Geldnachfragefunktion und zeigt die epochale Bedeutung der Reform sowie welche Veränderungen die Reform bei den Modellvariablen bewirkte. Es wird in der Arbeit untersucht, wie die verschiedenen Institutionen und Interessengruppen bei der Gesetzgebung miteinander agierten, um eigene Vorstellungen durchzusetzen. Die Arbeit analysiert zudem die Reformwirkungen auf die teilweise neu berechneten monetären Größen sowie die verschiedenen Bankgruppen insbesondere die privaten Notenbanken.

Titel: Die Währungsreform des Deutschen Reiches 1871-76
Untertitel: eine quantitative und qualitative Untersuchung der Reformwirkungen auf ausgewählte Sektoren
Verfasser: Kroha, Gerald GND
Gutachter: Pfister, Ulrich
Organisation: FB 04: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2009
Publikation in MIAMI: 14.04.2009
Datum der letzten Änderung: 25.04.2016
Schlagwörter: Währungsreform; Deutsches Reich; 1871-1876; Zettelbanken; Geldmengen; Mark; Geldnachfrage
Fachgebiete: Geschichte Mitteleuropas; Deutschlands; Wirtschaft
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-91589373999
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-91589373999
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