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Prostaglandinmetabolismus humaner kultivierter Nabelschnurendothelzellen (HUVEC) bei Risikoschwangerschaften

In der Arbeit werden Prostaglandinsyntheseraten humaner, venöser Nabelschnurendothelien (HUVEC) bei Risikoschwangerschaften mit denen einer Kontrollgruppe verglichen. Frauen mit einem Diabetes mellitus und mit einer Plazentainsuffizienz wurden untersucht. Gemessen wurden die Arachidonsäuremetaboliten Prostacyclin (PGI2), Thromboxan (TXA2), Prostaglandin E (PGE2) und Prostaglandin F2a (PGF2a). Zwei Modelle (mit und ohne Arachidonsäurezusatz) wurden zugrunde gelegt. Bei den Vergleichen der Patientinnen untereinander konnte insbesondere bei den Diabetikerinnen eine Korrelation der Syntheseraten von TXA2 und PGI2 mit der Diabetesdauer nachgewiesen werden. Faktoren wie z. B. Endothelzelläsionen, Insulindosis und Hypertonus scheinen auch eine Rolle zu spielen. Die in der Literatur beschriebene Verringerung der PGF2a und PGE2-Synthesemengen wird bestätigt bei Plazentainsuffizienz. Ein möglicher Zusammenhang zwischen der PGE-Bildung und dem Plazentagewicht ist wahrscheinlich.

Titel: Prostaglandinmetabolismus humaner kultivierter Nabelschnurendothelzellen (HUVEC) bei Risikoschwangerschaften
Verfasser: Drath, Matthias Christian GND
Gutachter: Zimmermann, Reinhold Eberhard
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2000
Publikation in MIAMI: 15.09.2003
Datum der letzten Änderung: 06.01.2016
Schlagwörter: Prostaglandine; Endothelzellen; Risikoschwangerschaft; Plazentainsuffizienz; Diabetes
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-85659542905
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-85659542905
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