Die Bedeutung hoher Fluoridgehalte in Eigengewässern des Münsterlandes

Aufgrund schwerster fluorotischer Zahnschädigungen bei zwei Kindern aus dem südlichen Münsterland, deren Familie das gesamte Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen bezieht, wurde das Brunnenwasser dieser Familie analysiert. Es zeigten sich deutlich erhöhte Fluorid- und Boratkonzentrationen. Hohe Fluo...

Author: Hillermann, Frank
Further contributors: Mathys, Werner (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2003
Date of publication on miami:08.12.2003
Modification date:19.01.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Dentalfluorose; Fluoride; Borate; Muenster; Eigenwasseranlagen
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659527467
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659527467
Digital documents:hillermann_frank_anhang.pdf
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Aufgrund schwerster fluorotischer Zahnschädigungen bei zwei Kindern aus dem südlichen Münsterland, deren Familie das gesamte Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen bezieht, wurde das Brunnenwasser dieser Familie analysiert. Es zeigten sich deutlich erhöhte Fluorid- und Boratkonzentrationen. Hohe Fluorid- und Boratgehalte wurden ebenfalls in umliegenden Eigenwasseranlagen weiterer Familien dieser Region gefunden. Ziel der Studie war die Eingrenzung der betroffenen Region aufgrund geologischer Similaritäten. Es wurde festgestellt, dass die hohen Fluorid- und Boratkonzentration an eine geologische Formation, den "Emscher Mergel", gekoppelt sind. Auf der Suche nach schnell und ökonomisch zu ermittelnden Indikatorwerten, welche auf hohe Fluorid- und Boratkonzentrationen schließen lassen, wurden der pH-Wert und die Leitfähigkeit gefunden. Die Werte für den Korrelationskoeffizienten bewegen sich beim pH-Wert zwischen 0,6 und 0,96. Bei der Leitfähigkeit liegen sie zwischen 0,77 und 0,96.