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Entwicklung eines internetgestützten einjährigen Lehrerfortbildungskurses für Primarstufenlehrpersonen (igeL) „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“

Dargestellt wird die schrittweise Entwicklung eines Konzeptes für eine Lehrerfortbildung zum Thema „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“ in der Primarstufe mithilfe der konstruktiven Entwicklungsforschung nach Wellenreuther (2000). Die Fortbildung wurde als einjährige Maßnahme mit vier Präsenzveranstaltungen und dazugehörigen Arbeitsphasen konzipiert. Die Konzepterstellung läuft in vier Phasen ab, die Problemfindung, die Phase der Entwicklung mit formativer Evaluation, die Phase der Erprobung mit summativer Evaluation und anschließend die Phase der Implementierung. Nach der umfangreichen Phase der Entwicklung des Konzepts erfolgt zunächst die formative Evaluation über einer Expertenevaluation des Kurskonzepts. Anschließend wird in zwei Erprobungen das Kurskonzept mithilfe von fünf Evaluationsmethoden evaluiert. Ein informeller Test misst das Vorwissen der Kursteilnehmenden und die Veränderungen im Wissen nach dem Fortbildungskurs. Eine offene Befragung am Ende jeder Präsenzveranstaltung überprüft die Meinungen der teilnehmenden Lehrpersonen zur Präsenzveranstaltung, eine Gruppendiskussion am Anfang der Präsenzveranstaltungen gibt Auskunft über die Meinungen der teilnehmenden Lehrpersonen zur abgelaufenen Arbeitsphase. In den Arbeitsphasen werden die vermittelten Inhalte der Fortbildung im Unterricht erprobt und die Lehrpersonen erstellen darüber einen Erfahrungsbericht. Die Auswertung der erstellten Erfahrungsberichte gibt Auskunft über die Qualität der Anwendung der erlernten Inhalte. Außerdem fand eine externe Evaluation des DZLM statt. Aus dieser Vorgehensweise wird im Ergebnis ein Vorschlag für ein allgemeines Handlungskonzept zur Entwicklung von Lehrerfortbildungen für Primarstufenlehrpersonen im Bereich Mathematik vorgestellt.

Titel: Entwicklung eines internetgestützten einjährigen Lehrerfortbildungskurses für Primarstufenlehrpersonen (igeL) „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“
Verfasser: Kurtzmann, Grit Susann GND
Dokumenttyp: Buch
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2017
Publikation in MIAMI: 23.08.2017
Datum der letzten Änderung: 23.08.2017
Reihe Hochschulschriften zur Mathematikdidaktik ; 5
Verlag/Hrsg.: WTM-Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien
Schlagwörter: Lehrerfortbildung; Mathematik; Konzeption
Fachgebiete: Mathematik; Bildung und Erziehung
Rechtlicher Vermerk: © 2017 WTM – Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien, Münster
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Druckausgabe: Kurtzmann, Grit Susann: Erscheint auch als Online-Ausgabe: Kurtzmann, Grit Susann: Entwicklung eines internetgestützten einjährigen Lehrerfortbildungskurses für Primarstufenlehrpersonen (igeL) „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“. Münster : WTM, 2017. (Hochschulschriften zur Mathematikdidaktik ; Band 5), ISBN 978-3-95987-039-9
Zugl.: Rostock, Univ., Diss., 2017
Format: PDF-Dokument
ISBN: 978-3-95987-040-5
URN: urn:nbn:de:hbz:6-11239478445
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-11239478445
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Inhalt:
DANKSAGUNG ..... III
KURZZUSAMMENFASSUNG ..... IV
INHALTSVERZEICHNIS ..... VII
ABBILDUNGSVERZEICHNIS ..... XI
TABELLENVERZEICHNIS ..... XIII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ..... XIV
1 EINLEITUNG ..... 1
1.1 Wissenschaftliche Relevanz des Themas ..... 1
1.2 Begründung der Wahl des Inhaltes der Lehrerfortbildung ..... 2
1.3 Aufbau der Arbeit ..... 5
2 STAND DER FORSCHUNG ..... 7
2.1 Bezüge zur Mathematikdidaktik ..... 7
2.2 Forschungsrichtungen ..... 10
2.3 Entwicklungsforschung ..... 14
2.4 Lehrerfortbildung ..... 20
2.5 Entwicklung von Konzepten für Lehrerfortbildungen ..... 23
2.6 Ableitung der Forschungsfragen ..... 34
3 METHODOLOGIE DER KURSKONZEPTENTWICKLUNG ..... 39
3.1 Erstellung des Kurskonzeptes ..... 39
3.2 Evaluation von Lehrerfortbildungen ..... 40
3.3 Bezug zur konstruktiven Entwicklungsforschung ..... 47
3.4 Einordnung der Evaluationsmethoden ..... 49
4 STUFE 1 – KURSKONZEPTENTWICKLUNG ..... 51
4.1 Rahmenbedingungen der Fortbildung ..... 52
4.2 Ziele der Fortbildung ..... 59
4.3 Auswahl der fachlicher Inhalte der Fortbildung ..... 71
4.4 Festlegung des methodischen Gangs ..... 83
4.5 Handlungs- und Sozialstruktur 87
4.6 Bezug zu den Forschungsfragen der Konzeptentwicklung ..... 93
5 STUFE 2 – EXPERTENEVALUATION ..... 99
5.1 Auswertungsmethode ..... 99
5.2 Charakteristik des Datenmaterials ..... 100
5.3 Methodisches Vorgehen ..... 101
5.4 Auswertung der Ergebnisse ..... 107
5.5 Auswertung am Beispiel Mittelwerte ..... 110
5.6 Bezug zu den Forschungsfragen und Schlussfolgerungen zum Kurskonzept ..... 112
6 STUFE 3 – ERSTE ERPROBUNG ..... 116
6.1 Realisierung der ersten Erprobung ..... 116
6.2 Darstellung der Evaluation und Ergebnisse ..... 117
6.3 Konsequenzen für das Kurskonzept ..... 143
7 STUFE 4 – HAUPTERPROBUNG ..... 148
7.1 Realisierung der Haupterprobung ..... 148
7.2 Darstellung der summativen Evaluation und Ergebnisse ..... 149
7.3 Konsequenzen für das Kurskonzept ..... 172
8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK ..... 177
8.1 Abschließende Beantwortung der Forschungsfragen ..... 177
8.2 Handlungsvorschlags für die Entwicklung eines Konzeptes ..... 178
8.3 Diskussion des Forschungsvorhabens und Konsequenzen ..... 184
8.4 Schlussbemerkungen ..... 187
9 LITERATURVERZEICHNIS ..... 188
10 ANHANG ..... A 1
A.1 Empfehlungen für die Stochastikausbildung von Lehrkräften an Grundschulen ..... A 1
A.2 Auszüge aus der fortbildungsbegleitenden Handreichung ..... A 3
A.3 Codings der Expertengutachten ..... A 9
A.4 Informeller Test zur Ermittlung des Wissensstandes – Erste Erprobung ..... A 27
A.5 Kodieranweisung für informellen Test – Erste Erprobung ..... A 33
A.6 Ergebnisse der Teilnehmer – Erste Erprobung ..... A 35
A.7 Darstellung der Indifferenzbereiche – Erste Erprobung ..... A 36
A.8 Antworten zur offenen Befragung mit Einordnung in die Kategorien - Erste Erprobung ..... A 37
A.9 Gedankenzettel zur Gruppendiskussion - Erste Erprobung ..... A 40
A.10 Gedächtnisprotokolle - Erste Erprobung ..... A 41
A.11 Vorlage Erfahrungsbericht ..... A 45
A.12 Checkliste zur Auswertung der Erfahrungsberichte ..... A 46
A.13 Erfahrungsberichte – Erste Erprobung ..... A 47
A.14 Analyse der Erfahrungsberichte – Erste Erprobung ..... A 61
A.15 Informeller Test zur Ermittlung des Wissensstandes – Haupterprobung ..... A 67
A.16 Kodieranweisung für informellen Test – Haupterprobung ..... A 72
A.17 Ergebnisse der Teilnehmer im Pretest – Haupterprobung ..... A 74
A.18 Ergebnisse der Teilnehmer im Posttest – Haupterprobung ..... A 75
A.19 Darstellung der Indifferenzbereiche - Haupterprobung ..... A 76
A.20 Antworten zur offenen Befragung mit Einordnung in die Kategorien - Haupterprobung ..... A 77
A.21 Befragung mit Zielscheibe – Haupterprobung ..... A 80
A.22 Gedankenzettel zur Gruppendiskussion – Haupterprobung ..... A 81
A.23 Gedächtnisprotokolle der 2. Arbeitsphase – Haupterprobung ..... A 82
A.24 Erfahrungsberichte 2. Arbeitsphase – Haupterprobung ..... A 86
A.25 Analyse der Erfahrungsberichte ..... A 117
A.26 Zusammenfassung der Analyse der Erfahrungsberichte – Haupterprobung ..... A 138
A.27 Ausschnitte aus dem Fragebogen der externen Evaluation zur Wirkungsmessung des DZLM ..... A 139
A.28 Auswertung zu den Rückmeldungen der externe Evaluation des DZLM – Frage 1 ..... A 140
A.29 Auswertung zu den Rückmeldungen der externe Evaluation des DZLM – Frage 2 ..... A 141
A.30 Auswertung der externen Evaluation des DZLM – Nachbefragung ..... A 142