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Effekte von Methohexital auf extrazelluläre Aminosäure- Konzentrationen in Hippocampus-Schnitten von Ratten unter ischämischen Bedingungen

Das Gehirn des Menschen kann nur kurze Zeit ohne eine ausreichende Sauerstoffversorgung überstehen. Ein Weg zur Protektion des Gehirns ist der Einsatz von Medikamenten, die die Ischämietoleranz der Nervenzellen erhöhen sollen. Zu diesen Medikamenten gehört Methohexital aus der Gruppe der Barbiturate. Dabei soll die Ischämie des Gehirns mit Veränderungen der extrazellulären Aminosäure-Konzentrationen einhergehen. Unsere Untersuchungen erfolgten an Hippocampus-Schnitten von Ratten. Die Ischämie-Simulation bewirkte eine Veränderung des extrazellulären Milieus. Jedoch zeigte sich bei Glutamat, dem exzitatorischen Neurotransmitter, kein signifikanter Anstieg im Sinne der Exzitotoxizität. Elektrophysiologisch ließ sich dabei eine signifikante funktionelle Schädigung der Hirnschnitte durch die Ischämie-Simulation erfassen. Insgesamt weisen weder die elektrophysiologischen Messwerte noch die Aminosäure-Konzentrationen auf einen signifikanten neuroprotektiven Einfluss von Methohexital hin.

Titel: Effekte von Methohexital auf extrazelluläre Aminosäure- Konzentrationen in Hippocampus-Schnitten von Ratten unter ischämischen Bedingungen
Verfasser: Slottosch, Ingo Jürgen GND
Gutachter: Wassmann, Hansdetlef GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2007
Publikation in MIAMI: 27.01.2008
Datum der letzten Änderung: 07.04.2016
Schlagwörter: Hirnischämie; Neuroprotektion; Barbiturate; Mikrodialyse; Aminosäuren; evozierte Potentiale
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-26539545852
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-26539545852
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