Entwicklung effizienter, gaschromatographischer Methoden zur Bestimmung schwerflüchtiger und thermolabiler, organischer Verbindungen in Luft anhand ausgewählter N-Methylcarbamat-Pestizide

Die Arbeit stellt zwei neue gaschromatographische Methoden zur Luftanalytik schwerflüchtiger und thermolabiler Verbindungen am Beispiel der N-Methylcarbamat-Pestizide vor. Basis ist die Verwendung kleiner Sorbensfallen, gefüllt mit ca. 20mg Polydimethylsiloxan. Sie dienen z.B. zur Rückhaltung der Su...

Author: Kleine-Benne, Eike
Further contributors: Cammann, Karl (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 12: Chemie und Pharmazie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2004
Date of publication on miami:08.11.2004
Modification date:04.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Luftanalytik; N-Methylcarbamate; Pestizide; Gaschromatographie; Thermodesoption; Large-Volume-Injection; Polydimethylsiloxan
DDC Subject:540: Chemie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-08619383554
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-08619383554
Digital documents:Klebe_Diss_T9A3_041101_gesch.pdf

Die Arbeit stellt zwei neue gaschromatographische Methoden zur Luftanalytik schwerflüchtiger und thermolabiler Verbindungen am Beispiel der N-Methylcarbamat-Pestizide vor. Basis ist die Verwendung kleiner Sorbensfallen, gefüllt mit ca. 20mg Polydimethylsiloxan. Sie dienen z.B. zur Rückhaltung der Substanzen im GC-Injektor, wodurch bis zu 500µL Probe flüssig injiziert werden können, z.B. Tenaxextrakte nach Anreicherung von bis zu 720L Luft. PDMS-Fallen dienen aber auch zur direkten Anreicherung der Substanzen aus 1-10L Luft. In diesem Fall erfolgt die gaschromatographische Probenaufgabe mittels Thermodesorption. Die kleine Menge Sorbens erlaubt ein schnelle, schmalbandige Überführung der Analyten. In Verbindung mit Injection-Pulse Techniken können inerte Bedingungen geschaffen werden, so dass kaum thermische Zersetzung auftritt. Damit ist erstmalig die direkte Luftanalytik schwerflüchtiger und thermolabiler Verbindungen im unteren ng/L-Bereich möglich, ohne weitere Probenvorbereitung.