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Das Engelkonzert Mathias Grünewalds in der Symphonie Mathis der Maler

Betrachtungen zur künstlerischen Autonomie Paul Hindemiths

Der Komponist Paul Hindemith sieht sich zu Beginn der 1930er Jahre mit dem ideologischen Anspruch einer politischen Instrumentalisierung der Künste konfrontiert. Die spezifische Ausprägung der Symphonie Mathis der Maler (1934) dokumentiert in ihrer interdisziplinären Affinität zur bildlichen Kunst des Isenheimer Altars den Anspruch einer Autonomie des schaffenden Künstlers und seines Werkes gegenüber einer jeglichen teleologischen Geschichts- und Kunstauffassung. In dieser klingenden künstlerischen Autonomie, die eine politische Widerständigkeit nicht unmittelbar erkennen lässt, fußt zugleich aber der Ansatz einer ethischen Gesinnung, die sich von der herrschenden Ästhetik des Totalitarismus radikal absetzt. Hindemith setzt sich über die Ausbildung kompositorischer Analogien zur Bildsprache Mathias Grünewalds in seiner Musik mit einem Werk auseinander, welches für die kulturgeschichtliche Dynamik in Deutschland von zentraler Bedeutung war.

Titel: Das Engelkonzert Mathias Grünewalds in der Symphonie Mathis der Maler
Untertitel: Betrachtungen zur künstlerischen Autonomie Paul Hindemiths
Verfasser: Lotzmann, Matthias GND
Gutachter: Dorfmüller, Joachim GND
Organisation: FB 08: Geschichte, Philosophie
FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2012
Publikation in MIAMI: 11.04.2013
Datum der letzten Änderung: 09.06.2016
Schlagworte: Paul Hindemith; Mathias Grünewald; Künstlerische Autonomie; Isenheimer Altar; Mathis der Maler; 20. Jahrhundert; Engelkonzert
Fachgebiete: Malerei; Musik
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-87329405943
Permalink: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-87329405943
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