Gesetze als Waffe? Die kaiserliche Religionspolitik und die Zerstörung der Tempel

Mit dem Prozess der Christianisierung entstand im Römischen Reich eine neue Art der gewaltsamen Auseinandersetzung: das religiös motivierte Vorgehen gegen Orte, Objekte oder Personen. Die radikalste Form dieser Konflikte war das Vorgehen gegen die Heiligtümer des religiösen Gegners - gegen Tempel, S...

Author: Hahn, Johannes
Document types:Part of book
Media types:Text
Publication date:2011
Date of publication on miami:05.04.2017
Modification date:16.04.2019
Edition statement:[Electronic ed.]
Source:Hahn, Johannes (Hrsg.): Spätantiker Staat und religiöser Konflikt : imperiale und lokale Verwaltung und die Gewalt gegen Heiligtümer. Berlin [u.a.] : De Gruyter, 2011, S. 201-220. (Millennium-Studien zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends n. Chr. ; 34), ISBN 978-3-11-024087-0
Subjects:Religiöse Gewalt; Imperium; Kaiser; Theodosius I; Gesetzgebung; Christianisierung; Tempel; Exzellenzcluster Religion und Politik Religious Violence; Imperium Romanum; Theodosius I; Legislation; Christianisation; Temple; Cluster of Excellence Religion and Politics
DDC Subject:264: Öffentliche Religionsausübung
270: Geschichte des Christentums
726: Gebäude für religiöse und verwandte Zwecke
930: Geschichte des Altertums (bis ca. 499), Archäologie
Legal notice:Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlags de Gruyter.
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-12279634905
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-12279634905
Other Identifiers:DOI: https://doi.org/10.1515/9783110240887.201
Digital documents:hahn_2011_gesetze.pdf

Mit dem Prozess der Christianisierung entstand im Römischen Reich eine neue Art der gewaltsamen Auseinandersetzung: das religiös motivierte Vorgehen gegen Orte, Objekte oder Personen. Die radikalste Form dieser Konflikte war das Vorgehen gegen die Heiligtümer des religiösen Gegners - gegen Tempel, Synagogen oder Kirchengebäude. Die Folgen waren einschneidend: Die Übergriffe forderten Reaktionen aller Institutionen, vom Kaiser bis zu den städtischen Elite. Es wird die Rolle der Gesetzgebung, der imperialen und lokalen Verwaltung analysiert und das Verhältnis der Institutionen zu den sich neu strukturierenden regionalen und lokalen Öffentlichkeiten.