Die Phiale – zur zeichenhaften Funktion eines Gefäßtyps

Der um 700 v. Chr. aus dem Orient übernommene Gefäßtyp der Phiale spielte in der griechischen Kultur eine bedeutende Rolle. Ausgehend von einem Fundkomplex schwarzbunter Omphalosschalen von der Athener Akropolis untersucht die vorliegende Arbeit Funktion und Bedeutung dieses Gefäßtyps. Grundlage sin...

Author: Schütte-Maischatz, Anke
Further contributors: Stähler, Klaus (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 08: Geschichte, Philosophie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:1994
Date of publication on miami:26.12.2010
Modification date:31.08.2018
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Phiale; Schale; Omphalos; Athen; Perser; Symposion; Ritual
DDC Subject:900: Geschichte
License:InC 1.0
Language:German
Notes:Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1994
Die Dissertation ist 2011 als hybride Veröffentlichung in der Reihe "Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster" erschienen: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-13469499793
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-75469495838
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-75469495838
Digital documents:diss_schuette.pdf

Der um 700 v. Chr. aus dem Orient übernommene Gefäßtyp der Phiale spielte in der griechischen Kultur eine bedeutende Rolle. Ausgehend von einem Fundkomplex schwarzbunter Omphalosschalen von der Athener Akropolis untersucht die vorliegende Arbeit Funktion und Bedeutung dieses Gefäßtyps. Grundlage sind vor allem die zahlreichen Phialendarstellungen des 6. Jhs. v. Chr. Ob Symposion, Kriegerabschied oder Götterversammlung, die eigentliche Phialenhandlung besteht zumeist nicht im Trinken oder Spenden, sondern lediglich im schlichten Halten oder Reichen des Gefäßes. Es ist vor allem die zeichenhafte Verwendung der Phiale, ihre Funktion als Zeichen des Ranges, der Ehre und der Gemeinschaft, die sich bei näherer Betrachtung offenbart.