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Kontrollierte und automatische Informationsverarbeitung bedrohungsrelevanter Reize bei Patienten mit einer Panikstörung

Eine funktionelle 3Tesla MRT Studie

Bzgl. der Ätiologie der Panikstörung (PS) wird u.a. ein dysfunktionales kortikales und subkortikales Angstnetzwerk diskutiert. In dieser fMRT Studie wurden je 20 Patienten mit einer PS und gesunden Probanden ängstliche, wütende, glückliche und neutrale Gesichter maskiert und unmaskiert präsentiert. Es wurden Aktivierungen in der Amygdala (A) und dem anterioren Cingulum (AC) quantifiziert. Es fand sich eine stärkere Aktivierung des AC links bei Patienten als bei Normprobanden bei bedrohungsrelevanten Stimuli. Bei Patienten zeigte sich eine negative Korrelation zwischen der aktuellen Angst- und Depressionssymptomatik und der Aktivierung der A links bei unmaskierten ängstlichen Reizen. Die aktuelle Angst- und Depressionssymptomatik korrelierte positiv mit der Aktivierung der A bds. bei unmaskierten neutralen Reizen. Die erhöhte Aktivierung des AC bei bedrohungsrelevanten Stimuli könnte als eine verstärkte „top-down“ Regulation bei der PS interpretiert werden.

Titel: Kontrollierte und automatische Informationsverarbeitung bedrohungsrelevanter Reize bei Patienten mit einer Panikstörung
Untertitel: Eine funktionelle 3Tesla MRT Studie
Verfasser: Braun, Miriam GND
Gutachter: Arolt, Volker GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2009
Publikation in MIAMI: 20.09.2009
Datum der letzten Änderung: 27.04.2016
Schlagwörter: Panikstörung; fMRT; Amygdala; anteriores Cingulum; bedrohungsrelevante Stimuli; automatische Informationsverarbeitung
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-00539580750
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-00539580750
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