Urheberrechtliche Fragen rund um den Rosenmontagszug

Der Kölner Rosenmontagszug – ein deutsches Ritual, ein Heiligtum organisierter Freude: jetzt droht ihm Ungemach. Seit dem zweiten Weltkrieg wird der „Zoch“ von Kameras des WDR begeleitet. 1995 stand erstmals der Privatsender RTL auf der Matte, um die Senderecht zu erwerben. Nachdem die Führungsspitz...

Parallel title:Copyright problems of carneval celebrations
Author: Hoeren, Thomas
Division/Institute:FB 03: Rechtswissenschaftliche Fakultät
Document types:Article
Media types:Text
Publication date:1997
Date of publication on miami:19.11.2003
Modification date:09.10.2014
Edition statement:[Electronic ed.]
Source:Neue Juristische Wochenschrift 50 (1997) 6, 376 - 378
Subjects:Urheberrecht; Rosenmontag; Senderechte; Liveübertragung; RTL; WDR
DDC Subject:340: Recht
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
ISSN:0341-1915
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659540288
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659540288
Digital documents:118_urheberrechtliche.pdf

Der Kölner Rosenmontagszug – ein deutsches Ritual, ein Heiligtum organisierter Freude: jetzt droht ihm Ungemach. Seit dem zweiten Weltkrieg wird der „Zoch“ von Kameras des WDR begeleitet. 1995 stand erstmals der Privatsender RTL auf der Matte, um die Senderecht zu erwerben. Nachdem die Führungsspitze des Kölner Karnevals abgelehnt hatte, drohte RTL damit, den Zug in voller Länge ohne Zahlung eines Entgelts übertragen zu wollen. Für 1997 steht ein heißer und tierisch ernster „Karnevalsübertragungskrieg“ bevor. Darf RTL dann zum Mittel der kostenlosen Liveübertragung greifen?