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Working Papers
Die PPI Working Papers entstanden im Rahmen des Forschungsprojektes "Politisches Potential des Internet - Die virtuelle Diaspora der Migranten aus Russland und der Türkei in Deutschland" (PPI), welches von April 2007 bis September 2008 am Institut für Politikwissenschaft der WWU durchgeführt wurde. Im Rahmen des von der Fritz-Thyssen-Stiftung geförderten Projektes wurden die politischen Aktivitäten, die Migranten in Deutschland im Internet entfalten, untersucht. In der Working Paper Reihe wurden sowohl Ergebnisse aus dem PPI-Projekt selbst als auch Beiträge von externen Wissenschaftlern veröffentlicht, die zu ähnlichen Themen arbeiteten.
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A collection of freely available forms
MDM-Portal (Medical Data-Models) is a meta-data registry for creating, analysing, sharing and reusing medical forms, developed by the Institute of Medical Informatics, University of Muenster in Germany. Electronic forms for documentation of patient data are an integral part within the workflow of physicians. A huge amount of data is collected either through routine documentation forms (EHRs) for electronic health records or as case report forms (CRFs) for clinical trials. This raises major scientific challenges for health care, since different health information systems are not necessarily compatible with each other and thus information exchange of structured data is hampered. Software vendors provide a variety of individual documentation forms according to their standard contracts, which function as isolated applications. Furthermore, free availability of those forms is rarely the case. Currently less than 5 % of medical forms are freely accessible. Based on this lack of transparency harmonization of data models in health care is extremely cumbersome, thus work and know-how of completed clinical trials and routine documentation in hospitals are hard to be re-used. The MDM-Portal serves as an infrastructure for academic (non-commercial) medical research to contribute a solution to this problem. It contains forms in the system-independent CDISC Operational Data Model (ODM) format with more than 920,000 data-elements. Among those, numerous core data sets, common data elements or data standards, code lists and value sets are provided. This enables researchers to view, discuss, download and export forms in most common technical formats such as PDF, CSV, Excel, SQL, SPSS, R, etc. A growing user community will lead to a growing database of medical forms. In this matter, we would like to encourage all medical researchers to register and add forms and discuss existing forms.
Das MDM-Portal (Medizinische Daten-Modelle) ist ein Metadaten-Register zur Erstellung, Analyse, Freigabe und Wiederverwendung von medizinischen Formularen, das vom Institut für Medizinische Informatik der Universität Münster entwickelt wurde. Elektronische Formulare mit Patientendaten gehören mittlerweile zum Alltag aller Mediziner und Medizinerinnen: Ob als Dokumentationsformular in der Patientenakte (EHR) oder als Case Report Form (CRF) bei einer klinischen Studie - täglich werden riesige Datenmengen erfasst. Diese Datenexplosion stellt uns vor eine große wissenschaftliche Herausforderung im Gesundheitswesen, da die Informationssysteme nicht kompatibel sind und Daten zwischen unterschiedlichen Institutionen nicht in strukturierter Form ausgetauscht werden können. Die Software-Hersteller stellen individuelle Dokumentationsformulare im Rahmen ihrer Standardverträge zur Verfügung, die oftmals eine Insellösung darstellen. Eine Veröffentlichung der Formularbeschreibungen erfolgt in der Regel nicht. Dies hat zur Folge, dass derzeit weniger als 5% aller medizinischen Formulare öffentlich zugänglich sind. Durch diesen Mangel an Transparenz werden Prozesse zur Abstimmung von Datenmodellen im Gesundheitswesen erheblich behindert. Know-how aus bereits abgeschlossenen oder auch laufenden Studien und klinischen Dokumentationen kann nicht wiederverwendet werden. Das MDM-Portal soll als Infrastruktur für die akademische (nicht-kommerzielle) medizinische Forschung einen Beitrag zur Lösung dieses wichtigen Problems leisten. Das Portal enthält Formulare in dem systemunabhängigen CDISC Operational Data Model (ODM) Format mit insgesamt über 920.000 Datenelementen. Darunter befinden sich zahlreiche Kerndatensätze, Common Data Elements oder Datenstandards, Codelisten und Value Sets. Dies ermöglicht es, Formulare anzuschauen, zu diskutieren und in die meistgenutzten technischen Formate zu exportieren (PDF, CSV, Excel, SQL, SPSS, R, etc.). Durch einen stetig wachsenden Nutzerkreis wird der Umfang der Datenbank und die Anzahl der Formulare weiter wachsen. Vor diesem Hintergrund möchten wir alle medizinischen Forscher bitten, sich in diesem Portal anzumelden, eigene Formulare hinzuzufügen und bestehende Formulare zu diskutieren.
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Ein Projekt im Rahmen des Studiums im Alter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Im Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. 86 Jahre später wurde mit Angela Merkel die erste Frau in Deutschland Chefin einer Regierung. Diese Langsamkeit ist typisch für den geschlechtergeschichtlichen Wandel. Dass er die Gesellschaften grundlegend verändert, ist jedoch genauso kennzeichnend. Doch was ist das überhaupt genau: geschlechtergeschichtlicher Wandel? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Gruppe von neun Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studiums im Alter an der Westfälischen Wilhelms-Universität vom Sommersemester 2017 bis zum Sommersemester 2019 in einem Seminar „Forschenden Lernens“. Selbstständig haben die Studierenden zwei Jahre lang in Archiven und Bibliotheken geforscht und so regional- und lokalgeschichtliche Geschlechtergeschichten rekonstruiert. Gemeinsam erzählen diese Geschlechtergeschichten Geschlechtergeschichte: Was es unter welchen Umständen jeweils genau bedeutete, ein Mann oder eine Frau zu sein, war immer auch Verhandlungssache aller Beteiligten. Die Ergebnisse dieser dauernden Aushandlungsprozesse verändern unsere Welt langsam, aber grundlegend. Welche Folgen das für Männer und Frauen hatte, ist an den konkreten lokalen Beispielen, die dieses Projekt untersucht hat, besonders gut nachvollziehbar.
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Theory and Practice in a Dynamic and Disruptive Environment
The handbook aims to codify, align and disseminate research results that focus on the phenomena of network formation and evolution, the decision support and decision-making, as well as the modelling and planning aimed at coordination of network actors - organizations or individuals – in crisis management. Whereby we refer to crises as disruptive events of significant magnitude, such as natural disasters, acts of terrorism but also disruptive innovation
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Seit 2012 veranstaltet die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster unter dem Titel "Papier.Klänge - Musikalische Kostbarkeiten aus westfälischen Sammlungen" eine eigene Konzertreihe, in der Werke aus der Musiksammlung der ULB Münster zur Aufführung gebracht werden. Damit soll der reiche musikalische Schatz Westfalens auf einem künstlerisch anspruchsvollen Niveau auch in Münster präsentiert werden. Die Idee zu dieser Veranstaltungsreihe geht auf eine erfolgreiche Kooperation der ULB Münster mit dem Sinfonieorchester Münster zurück: Im Herbst 2008 war - ebenfalls unter dem Namen "Papier.Klänge" - der "Nationale Aktionstag für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts" gemeinsam von ULB und Sinfonieorchester organisiert worden, in dessen Folge 2011 eine CD mit Aufnahmen ausgewählter Stücke aus dem Bestand der ULB Münster erschien. Unterstützt wird die Konzertreihe durch die Leihgeber der in der ULB Münster aufbewahrten Fürstlichen Musiksammlungen Rheda und Burgsteinfurt, aus deren Bestand die aufgeführten Musikwerke vielfach stammen.
Kaum eine musikalische Quelle - gleich ob Musikhandschrift oder Musikdruck - kann ohne weiteres im Rahmen eines Konzerts eingesetzt werden, da derartiges Material für heutige Musiker oftmals nur mit Schwierigkeiten lesbar und bei weitem nicht immer fehlerfrei überliefert ist. Deshalb müssen viele der für die Konzertreihe "Papier.Klänge" verwendeten, bisher noch nicht edierten Musikalien in modernen Notensatz übertragen und - soweit nötig - mit musikwissenschaftlichem Sachverstand korrigiert und ergänzt werden. Der auf diese Weise in der ULB Münster entstandene Fundus praktischer Notenausgaben wird in der "Edition Papier.Klänge" in digitaler Form frei zugänglich gemacht. Dabei wird bewusst auf den editorischen Anspruch kritischer Ausgaben, die alle bekannten Quellen eines Werkes berücksichtigen, beschreiben und bewerten sowie die Edition mit einem textkritischen Apparat versehen, zugunsten einer für die historisch informierte Musizierpraxis brauchbare, gleichwohl die Editionsvorlage möglichst originalgetreu wiedergebende praktische Ausgabe verzichtet. Durch die dem Open Access-Gedanken verpflichtete Publikationsweise leistet diese Edition einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und zur Verbreitung des kulturellen Erbes Westfalens.
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Die Reihe Benelux-German Borderlands Histories bietet eine Plattform für geschichtswissenschaftliche Publikatio- nen, die die Grenzregionen zwischen Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und/oder Deutschland in den Fokus nehmen. Sie ist offen für historische Monografien und Sammelbände, in denen grenzüberschreitende Beziehungen und interregionale Transferprozesse in unterschiedlichen thematischen Perspektiven und Zeiträumen untersucht werden.
De reeks Benelux-German Borderlands Histories biedt een platform voor geschiedkundige publicaties met de focus op de grensgebieden tussen Belgie, Nederland, Luxemburg en/of Duitsland. Zij staat open voor historische monografieen en bundels waarin grensoverschrijdende relaties en interregionale transferprocessen vanuit verschillende thematische invalshoeken en tijdsperioden worden onderzocht.
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