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Elektrophysiologische Effekte von d,l-Sotalol und Flecainid auf den flimmernden Vorhof des Menschen

Vorhofflimmern ist eine häufige anhaltende Herzrhythmusstörungen. Durch Vorhofflimmern kommt es zu Umbauvorgängen des Myokards, dem "electrical remodeling". Es wurde die elektrophysiologische Wirkung von d,l-Sotalol und Flecainid bei Patienten mit persistierendem Vorhofflimmern untersucht. Hierzu wurden unter Aufzeichnung zweier monophasischer Aktionspotentiale aus dem rechten Vorhof entweder d,l-Sotalol (1,5 mg / kg KG) oder Flecainid (2 mg / kg KG) intravenös appliziert und die Veränderung von Zykluslänge, Aktionspotentialsdauer und effektiver Refraktärperiode beobachtet. Des weiteren wurden die "post repolarisation refractoriness" und die "excitable gap" berechnet. Beide Medikamente verlängerten alle gemessenen Parameter signifikant. Flecainid verlängerte die effektive Refraktärität relativ stärker als die Aktionspotentialsdauer und verursachte somit eine Post-Repolarisations-Refraktärität. D,l-Sotalol löste keine Post-Repolarisations-Refraktärität aus.

Titel: Elektrophysiologische Effekte von d,l-Sotalol und Flecainid auf den flimmernden Vorhof des Menschen
Verfasser: Engelen, Markus Andreas GND
Gutachter: Eckardt, Lars
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 09.08.2004
Datum der letzten Änderung: 03.02.2016
Schlagwörter: Post-Repolarisations-Refraktärität; Vorhofflimmern; medikamentöse Kardioversion; monophasische Aktionspotentiale; Elektrophysiologie
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-19609566509
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-19609566509
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