Harnableitung mit perkutaner Nephrostomie und Ureterendoprothese bei Krebspatienten

Welcher Krebspatient profitiert durch eine Harnableitung mit perkutaner Nephrostomie (PCN) oder Ureterendoprothese (DJ-Stent) hinsichtlich der Lebensqualität und des Überlebens und welche Ableitungsmethode ist zu bevorzugen? Hierzu wurden die Krankenakten von 64 Patienten mit Harnstau bzw. Fistel un...

Author: Rogge, Thomas
Further contributors: Semjonow, Axel (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2008
Date of publication on miami:02.04.2008
Modification date:12.04.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Harnstau; Harnableitung; Nephrostomie; Harnleiterschiene; Tumor; Malignom; Lebensqualität
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-65569487899
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-65569487899
Digital documents:diss_rogge.pdf

Welcher Krebspatient profitiert durch eine Harnableitung mit perkutaner Nephrostomie (PCN) oder Ureterendoprothese (DJ-Stent) hinsichtlich der Lebensqualität und des Überlebens und welche Ableitungsmethode ist zu bevorzugen? Hierzu wurden die Krankenakten von 64 Patienten mit Harnstau bzw. Fistel untersucht; 36 wurden mit PCN und 28 mit DJ-Stent abgeleitet. Bei 23 ermöglichte die Ableitung eine kurative Therapie, die bei 18 zur Vollremission führte. Die Ableitung stellte oft eine zusätzliche Belastung dar. Durch PCN konnte die Ableitung öfters als durch DJ-Stent sichergestellt werden. Palliativ abgeleitete Patienten mit PCN hatten aber ein kürzeres Überleben, eine längere stationäre Verweildauer und einen größeren Verlust an Leistungsfähigkeit. Das ist am ehesten darauf zurückzuführen, daß Patienten mit Fistel, Blaseninfiltration und bestehender operativer Ableitung mit PCN versorgt wurden.