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Ovarialinsuffizienz bei Radiotherapie im Beckenbereich an der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie des Universitätsklinikums Münster in den Jahren 1970 bis 1998

In der retrospektiven Studie wurden von 55 Patientinnen, die im Bereich des Beckens strahlentherapeutisch behandelt wurden, die Auswirkungen der Radiotherapie auf die Ovarialfunktion untersucht. Die Patientinnen wurden in 3 Gruppen eingeteilt. Der Gruppe 1 wurden die Patientinnen zugeordnet, deren Ovarien beidseits sicher im Bestrahlungsfeld lagen. Die Gruppe 2 umfasst die Patientinnen, bei denen mindestens 1 Ovar fraglich, die Gruppe 3 diejenigen, bei denen mindestens 1 Ovar sicher nicht im Bestrahlungsfeld lag. Patientinnen, deren Ovarien sicher im Bestrahlungsfeld liegen, haben ein hohes Risiko, nach der Radiotherapie unter einer Ovarialinsuffizienz zu leiden. Patientinnen, bei denen mindestens 1 Ovar sicher nicht im Bestrahlungsfeld liegt, haben ein geringeres Risiko, ein Ovarialversagen zu entwickeln. Eine Schädigung der Ovarialfunktion kann dennoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Diese ist möglicherweise chemotherapieinduziert.

Titel: Ovarialinsuffizienz bei Radiotherapie im Beckenbereich an der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Radioonkologie des Universitätsklinikums Münster in den Jahren 1970 bis 1998
Verfasser: Hamelmann, Victoria GND
Gutachter: Schuccelius, Andreas GND
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 25.10.2005
Datum der letzten Änderung: 23.02.2016
Schlagwörter: Ovarialinsuffizienz; Radiotherapie; Becken; Mädchen; Chemotherapie
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-94659472452
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-94659472452
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