Verliebt – Verlobt – Verheiratet : Wandel der Hochzeit im 20. Jahrhundert

Die Entscheidung zu heiraten gilt heute als höchstpersönliche Angelegenheit des Brautpaares und Grundstein ihres individuellen Glücks. Doch wenn ein Paar heiratet, ist das nicht nur eine private Entscheidung. Die Brautleute sind immer auch Einflüssen aus Elternhaus, Kirche, Gesamtgesellschaft und St...

Authors: Abeler, Thomas
Wolf, Bruno
Altrogge, Manfred
Gieseke, Arnold
Tuschen, Klaus
Kluck, Ulrike
Behrens-Veiht, Gisela
Behlau, Hildegard
Further contributors: Jüttemann, Veronika (Editor)
Division/Institute:Universität Münster
Document types:Reports
Media types:Text
Publication date:2009
Date of publication on miami:27.09.2009
Modification date:26.02.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Hochzeit; Geschichte; 20. Jahrhundert; Frauen; Kirche; Heiratsmarkt; Heiratsalter; Hochzeitsbrauchtum; Studium im Alter
DDC Subject:900: Geschichte
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-30529549954
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-30529549954
Digital documents:wandel_hochzeit_20_jh.pdf

Die Entscheidung zu heiraten gilt heute als höchstpersönliche Angelegenheit des Brautpaares und Grundstein ihres individuellen Glücks. Doch wenn ein Paar heiratet, ist das nicht nur eine private Entscheidung. Die Brautleute sind immer auch Einflüssen aus Elternhaus, Kirche, Gesamtgesellschaft und Staat ausgesetzt und wirken ihrerseits mit ihrer Entscheidung auf diese Institutionen zurück. Änderungen im Heiratsverhalten stellen somit einen wichtigen Indikator für gesellschaftliche Entwicklungen dar. Um diese Entwicklungen erfassen und darstellen zu können, hat eine Gruppe von acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Studiums im Alter an der Universität Münster, die Geschichte der Hochzeit im 20. Jahrhundert im Vergleich der Hochzeitsgenerationen der Studierenden (Heirat 1960-75), ihrer Eltern (Heirat 1930-45) und Großeltern (Heirat 1900-1915) untersucht. Hierzu recherchierte die Gruppe in Archiven und Bibliotheken und wertete 586 für das Projekt entwickelte, standardisierte Fragebögen aus.