Die II. Eigenkapitalvereinbarung von Basel als Instrument zur Begrenzung des Geldschöpfungspotentials von Geschäftsbanken

Das Hauptanliegen von Basel II ist die Sicherung der Solidität des Bankensektors. Deshalb hält der Eigenkapitalakkord die Geschäftsbanken an,zur Absicherung von ihnen eingegangener Risiken des Kreditgeschäfts jeweils einen bestimmten Prozentsatz der infragestehenden Beträge als Eigenkapital vorzuhal...

Author: Alfes, Georg
Further contributors: Konegen, Norbert (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2003
Date of publication on miami:01.08.2004
Modification date:02.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Basel II; Monetarismus; Geldpolitik; Geldmenge; Bundesbank; Mindestreserve
DDC Subject:320: Politikwissenschaft
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-99609407867
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-99609407867
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520 3 |a Das Hauptanliegen von Basel II ist die Sicherung der Solidität des Bankensektors. Deshalb hält der Eigenkapitalakkord die Geschäftsbanken an,zur Absicherung von ihnen eingegangener Risiken des Kreditgeschäfts jeweils einen bestimmten Prozentsatz der infragestehenden Beträge als Eigenkapital vorzuhalten. Da diese Geldbeträge durch die Banken nicht zur Kreditgewährung verwendet werden können, ergibt sich hieraus auch eine Begrenzung des ihnen zur Verfügung stehenden Geldschöpfungspotentials. Insofern wirken die in der Baseler Vereinbarung angestrebten Vorhaltungsverpflichtungen wie eine zusätzliche Mindestreserve, die zurückzulegen den Geschäftsinstituten seit jeher von den Notenbanken auferlegt wird. Gegenstand dieser Doktorarbeit ist vor diesem Hintergrund eine Diskussion der Frage, ob die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung gerade auch unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen durch die europäische Währungsunion ein zusätzliches Vehikel der Geldpolitik darstellen kann. 
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