Heerwesen, Gemeindeordnung und städtische Interessenpolitik im Vormärz dargestellt am Beispiel der rheinischen Kommunen

Die Untersuchung thematisiert für den Zeitraum des Vormärz die Rolle und Funktion zivil-militärischer Beziehungen am Beispiel ausgewählter Kommunen der preußischen Rheinprovinz. Dabei orientiert sich die leitende Fragestellung an den kommunalen wie auch militärischen Zielvorstellungen, Voraussetzung...

Author: Schmidt, Rüdiger Achim
Further contributors: Sicken, Bernhard (Contributor)
Division/Institute:FB 08: Geschichte, Philosophie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:1995
Date of publication on miami:04.01.2011
Modification date:18.05.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Preußisches Militär; Rheinprovinz; Stadtgeschichte; zivil-militärische Beziehungen; Garnison; Kasernierung; lokale Wirtschaft
DDC Subject:943: Geschichte Mitteleuropas; Deutschlands
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-75459404655
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-75459404655
Digital documents:diss_schmidt_ruediger.pdf

Die Untersuchung thematisiert für den Zeitraum des Vormärz die Rolle und Funktion zivil-militärischer Beziehungen am Beispiel ausgewählter Kommunen der preußischen Rheinprovinz. Dabei orientiert sich die leitende Fragestellung an den kommunalen wie auch militärischen Zielvorstellungen, Voraussetzungen und Interessen, die eine Dislokation von Truppen in einem vom preußischen Staat neu erworbenem Territorium ermöglichten oder verhinderten. Waren die Kommunen zumeist aus ökonomischen Motiven an einer militärischen Belegung interessiert, so konnten sie weiterführende Bedürfnisse zumeist nur im Einzelfall behaupten, in der Regel waren sie dem militärfiskalischen Regulierungsdruck erlegen. Das Militär wirkte ökonomisch belebend, in größeren Städten z.T. auch modernisierend; dort vor allem in bezug auf die den Ausbau der Infrastruktur, aber auch die dysfunktionalen Elemente, die der bewaffneten Nacht zuzuschreiben sind, blieben nicht ohne Bedeutung und Eigengewicht auf der kommunalen Bilanzseite.