Akzeptanz, Rollendifferenzierung und geschlechtsspezifisches Verhalten in Dyaden bei Botanischen Bestimmungsübungen: Ein Vergleich zweier Medien

Die vorliegende Studie beschreibt geschlechts- und medienspezifische Effekte bei der Bestimmung von Pflanzen. Das Ziel bestand darin, explorativ zu untersuchen, welche Auswirkungen die Arbeit mit einer Online-Lernumgebung im Gegensatz zu bisherigen Bestimmungsbüchern auf die Prozesse in gemischt-ges...

Authors: Stahl, Elmar
Glötzel, Verena
Randenborgh, Annette van
Rottmann, Julia
Vogel, Verena
Kiffe, Karl
Hölzenbein, Stefan
Division/Institute:FB 13: Biologie
Document types:Article
Media types:Text
Publication date:2002
Date of publication on miami:21.07.2003
Modification date:16.09.2015
Source:Berichte des Institutes für Didaktik der Biologie, 11 (2002), S. 77-90
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Biologie; Medien; Botanik; Unterricht; Geschlechterrollen; Akzeptanz; Bestimmungsübungen; Geschlechtsspezifität; Online-Lernumgebung
DDC Subject:570: Biowissenschaften; Biologie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659544195
Permalink:https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659544195
Digital documents:stahlelm.pdf

Die vorliegende Studie beschreibt geschlechts- und medienspezifische Effekte bei der Bestimmung von Pflanzen. Das Ziel bestand darin, explorativ zu untersuchen, welche Auswirkungen die Arbeit mit einer Online-Lernumgebung im Gegensatz zu bisherigen Bestimmungsbüchern auf die Prozesse in gemischt-geschlechtlichen Dyaden hat. Hierzu wurden vorrangig die Anzahlen medien- und pflanzenbezogener Aktionen der Probanden untersucht. Generell zeigt die Studie, dass keine schwerwiegenden geschlechtsspezifischen Effekte zu erwarten sind. Allerdings muss bei der Implementierung der Lernumgebung darauf geachtet werden, dass keine Rollendifferenzierung derart entsteht, dass innerhalb der Lerndyaden ein Proband den Computer bedient und der andere die Pflanze untersucht. Die Einstellung der Probanden gegenüber der neuen Lernumgebung war positiv, so dass von Seiten der Studenten keine Akzeptanzprobleme bezüglich der Implementierung in die Kurse zu erwarten sind.