Beuys' Hut : Performance und Autofiktion

Die exegetische Rezeption um Joseph Beuys geht davon aus, dass Beuys ein ‚authentischer‘ Künstler ist, dessen Performance sich durch eine besondere Unmittelbarkeit auszeichnet. Die Studie zeigt anhand einer Untersuchung der Tatarenlegende als Erzählung, einiger autobiographischer Schriftstücke, Perf...

Author: Schoene, Janneke
Further contributors: Wagner-Egelhaaf, Martina (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 09: Philologie
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2016
Date of publication on miami:27.04.2018
Modification date:07.05.2018
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Kunst; Künstlerschaft; Autorschaft; Autobiographie; Künstlerinszenierung; Selbstdarstellung
DDC Subject:700: Künste
800: Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-38189478114
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-38189478114
Digital documents:diss_schoene.pdf

Die exegetische Rezeption um Joseph Beuys geht davon aus, dass Beuys ein ‚authentischer‘ Künstler ist, dessen Performance sich durch eine besondere Unmittelbarkeit auszeichnet. Die Studie zeigt anhand einer Untersuchung der Tatarenlegende als Erzählung, einiger autobiographischer Schriftstücke, Performances bzw. Medialisierungen und der Beuys-Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum 1979 als Bühne der Künstlerschaft, dass Beuys eine autofiktionale Figur ist, die ihre Künstlichkeit, Konstruiertheit und Fiktionalität selbst ausstellt. So wird ersichtlich, dass die Beuys’sche Inszenierung als ironischer Kommentar des Stellenwerts und der Rolle des Künstlers zu sehen ist, die er zugleich so offensiv einnahm.