Antigenpräsentierende Funktion von γδ-T-Zellen und ihre Interaktion mit regulatorischen T-Zellen

Eine aussichtsreiche adoptive Immuntherapie bösartiger Tumorerkrankungen bedarf der praktikablen Gewinnung der eingesetzten Immunzellen. In Koinkubationsexperimenten antigenpräsentierender Zellen (APC) mit CD3+ Responderzellen konnte gezeigt werden, dass aktivierte gammadelta (gd)-T-Zellen den schwe...

Other title:Antigenpräsentierende Funktion von GammaDelta-T-Zellen und ihre Interaktion mit regulatorischen T-Zellen
Antigenpräsentierende Funktion von Gamma-Delta-T-Zellen und ihre Interaktion mit regulatorischen T-Zellen
Author: Zöller, Sabine
Further contributors: Rössig, Claudia (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2016
Date of publication on miami:09.06.2016
Modification date:09.06.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:gammadelta T-Zelle; regulatorische T-Zelle; dendritische Zelle; Antigenpräsentation; RAK-Peptid; adoptive Immuntherapie
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-15279752200
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-15279752200
Digital documents:diss_zoeller.pdf

Eine aussichtsreiche adoptive Immuntherapie bösartiger Tumorerkrankungen bedarf der praktikablen Gewinnung der eingesetzten Immunzellen. In Koinkubationsexperimenten antigenpräsentierender Zellen (APC) mit CD3+ Responderzellen konnte gezeigt werden, dass aktivierte gammadelta (gd)-T-Zellen den schwer kultivierbaren und funktionell heterogenen dendritischen Zellen (DC) in Aspekten der Präsentation tumorassoziierter viraler Antigene gleichwertig sind. Die Funktionalität von gd-T-Zellen als APC konnte durch die stabile Induktion antigenspezifischer, zytotoxischer T-Zellen durch Präsentation des Epstein-Barr-Virus-Peptids RAK bestätigt werden. In den Koinkubationen zeigte sich keine signifikante Induktion der als tumorprotektiv bekannten regulatorischen T-Zellen durch gd-T-Zellen, wohl aber durch nichtpeptidbeladene DC. gd-T-Zellen stellen somit eine Alternative für die Generierung tumorantigenspezifischer T-Zellen im Rahmen der zellulären Immuntherapie dar.