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Über die Rolle der Chemokinrezeptoren bei der Migration von T-Helferzellen an den Ort des chirurgischen Traumas bzw. der lokalen Entzündung

Lymphozyten-Subpopulationen wurden anhand ihrer CD-Oberflächenmarker und Chemokinrezeptoren untersucht. Die Untersuchungen wurden nach elektiven chirurgischen Eingriffen vergleichend im Vollblut und im peritonealen Drainagesekret vorgenommen. Die dargelegten Ergebnisse bestätigen eine lokale Zellrekrutierung von T-Helferzellen (CD3+/CD4+-Lymphozyten) am Ort des chirurgischen Trauma. Zur Rolle der Chemokinrezeptoren bei der Migration von T-Helferzellen konnte gezeigt werden, dass der Chemokinrezeptor CXCR3 von Bedeutung ist. Da dieser unter den T-Helferzellen im wesentlichen auf den TH1-Zellen exprimiert wird, kann man ihm eine Beteiligung am Abwanderungsprozess von TH1-Zellen aus dem peripheren Blut zum Ort des chirurgischen Traumas zuschreiben. Im Gegensatz dazu zeigt die Arbeit, dass der CCR5 Rezeptor bei den immunregulativen Mechanismen nach einer Operation keine Rolle zu spielen scheint.

Titel: Über die Rolle der Chemokinrezeptoren bei der Migration von T-Helferzellen an den Ort des chirurgischen Traumas bzw. der lokalen Entzündung
Verfasser: Adam, Stephanie
Gutachter: Schwering, Hans
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2004
Publikation in MIAMI: 21.04.2004
Datum der letzten Änderung: 27.01.2016
Schlagwörter: TH1-Helferzellen; chirurgisches Trauma; Immunregulation; Migration; Chemokinrezeptoren; CXCR3-Rezeptor; CCR5-Rezeptor
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-10719464335
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-10719464335
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