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Haben ältere Nierentransplantatempfänger ein schlechteres Transplantatüberleben?

Eine retrospektive Untersuchung

In einer retrospektiven Studie wurde die Relevanz des Lebensalters nach Nierentransplantation (NTX) über einen 5-Jahres-Zeitraum untersucht. Für n=358 Nierentransplantierte erfolgte eine Dichotomisierung am Altersmedian (Jüngere: Altersmittelwert 30 J.; Ältere: Altersmittelwert 51 J.). Fokussiert wurden Mortalität, Rejektionsprozesse und Transplantatverluste sowie Urin-/Nierenfunktions-, Blutbild- und Kreislaufparameter. Die Befunde zeigen, dass ältere NTX-Patienten zwar erhöhte Mortalität aufweisen, aber das Auftreten akuter Rejektionsprozesse bzw. eines Transplantatverlusts reduziert ist. Für die erfassten Parameter lagen keine substanziellen Unterschiede zwischen beiden Altersgruppen vor. Die Entwicklung der jeweiligen Parameter über den Untersuchungszeitraum war, abgesehen von erhöhten systolischen RR-Werten der Älteren, für beide Gruppen relativ gleichförmig. Erhöhtes Lebensalter kann also per se keinen Ausschluss von einer Nierentransplantation begründen.

Titel: Haben ältere Nierentransplantatempfänger ein schlechteres Transplantatüberleben?
Untertitel: Eine retrospektive Untersuchung
Verfasser: Krüger, Martin
Gutachter: Lang, Detlef
Organisation: FB 05: Medizinische Fakultät
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2005
Publikation in MIAMI: 06.12.2005
Datum der letzten Änderung: 23.02.2016
Schlagwörter: Nieren; Transplantate; Transplantation; Renal transplantation; Recipients; Kidney transplantation; Risk factors
Fachgebiete: Medizin und Gesundheit
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-74619503953
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-74619503953
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