Experimentelle Manipulation der Wahrnehmbarkeit eines Angstsymptoms bei der sozialen Phobie

Dem Auftreten von Angstsymptomen wird im Rahmen der Sozialen Phobie eine hohe Bedeutung beigemessen. Damit im Zusammenhang stehende Annahmen sind nur schwer experimentell zu überprüfen, da die Wahrnehmbarkeit von Angstsymptomen, wie beispielsweise Schwitzen, nur schwer experimentell manipulierbar is...

Author: Mourlane, Denis
Further contributors: Thränhardt, Dietrich (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 07: Psychologie und Sportwissenschaft
FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2002
Date of publication on miami:13.11.2002
Modification date:14.12.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Soziale Phobie; Herzschlagrückmeldung; Psychophysiologie; Clark und Wells; Emotional Reasoning; Safety Behaviors; öffentlich; privat; leistungsfreier Test
DDC Subject:150: Psychologie
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-85659550220
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-85659550220
Digital documents:dissertation_veroeffentlichung_mourlane.pdf

Dem Auftreten von Angstsymptomen wird im Rahmen der Sozialen Phobie eine hohe Bedeutung beigemessen. Damit im Zusammenhang stehende Annahmen sind nur schwer experimentell zu überprüfen, da die Wahrnehmbarkeit von Angstsymptomen, wie beispielsweise Schwitzen, nur schwer experimentell manipulierbar ist. Daher wurde im Rahmen dieser Arbeit die Wahrnehmbarkeit eines üblicherweise versteckten und bei der Sozialen Phobie häufig auftretenden Angstsymptoms, dem Herzschlag, experimentell manipuliert. 32 Sozialphobiker und 32 Kontrollpersonen wurden im Rahmen eines Messwiederholungsdesigns zweimal von drei Zuschauern beurteilt. Einmal war ihr Herzschlag laut im Raum hörbar (öffentlich) und einmal nur für den Probanden über Köpfhörer hörbar (privat). Die im Rahmen der Untersuchung ermittelten subjektiven und physiologischen Werte geben einen starken Hinweis auf die Bedeutung des Auftretens von Angstsymptomen bei der Sozialen Phobie und auf die Richtigkeit einer zentralen Annahme des Modells der Sozialen Phobie von Clark und Wells (1995).