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Regression statt Konsolidierung von südasiatischen Demokratien der dritten Demokratisierungswelle

eine Analyse am Beispiel Pakistan

Südasiatische Transformationen, die Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre begonnen haben, weisen Parallelen auf: Konsolidierungen werden verfehlt. Viele Staaten - Pakistan, Bangladesch, Nepal und auch Sri Lanka - pendeln sich auf niedrigem demokratietheoretischem Niveau ein. Dies zeigt die Einzelfallanalyse Pakistans, angereichert mit komparativen Elementen, die Pakistan in einen regionalen Kontext stellen. Die vier genannten Staaten erfüllen Kriterien mehrerer defekter Demokratien, die eine Konsolidierung unwahrscheinlich machen, da sie dauerhaften Charakter annehmen. Eine Analyse von acht Faktorengruppen, die eine Konsolidierung hemmen bzw. verhindern, zeigt für Pakistan Missstände und Fehlentwicklungen in allen Gruppen. Diese beeinflussen sich wechselseitig, allerdings in nachgeordneter Weise. Es ergibt sich eine Triade dominanter Faktorengruppen. Diese „pakistanische Triade“ kann mit Blick auf Nepal, Bangladesch und Sri Lanka eine südasiatische Gültigkeit beanspruchen.

Titel: Regression statt Konsolidierung von südasiatischen Demokratien der dritten Demokratisierungswelle
Untertitel: eine Analyse am Beispiel Pakistan
Verfasser: Romberg, Tobias GND
Gutachter: Feske, Susanne GND
Organisation: FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2010
Publikation in MIAMI: 03.11.2010
Datum der letzten Änderung: 12.05.2016
Schlagwörter: Pakistan; Südasien; Demokratie; Transformation; Konsolidierung; Demokratisierungswelle; Musharraf
Fachgebiete: Politikwissenschaft
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-06429466799
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-06429466799
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