Depression als Risikofaktor für unerwünschte Ereignisse nach koronarer Bypass- und Klappen-Operation

Ziel der vorliegenden prospektiven Beobachtungsstudie ist zu untersuchen ob Depression ein Risikofaktor für unerwünschte Ereignisse in den Tagen nach einer koronaren Bypass- oder Klappen-OP ist. Hierfür füllten 186 Patienten des Universitätsklinikums Münster vom 03.Juni bis 10.Dezember 2009 präopera...

Author: Drees, Sebastian Oliver
Further contributors: Drees, Gabriele (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2011
Date of publication on miami:06.04.2011
Modification date:20.05.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Depression; Herzoperation; Bypass-OP; PHQ-D; Frauen; alleine leben
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-54469518590
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-54469518590
Digital documents:diss_drees.pdf

Ziel der vorliegenden prospektiven Beobachtungsstudie ist zu untersuchen ob Depression ein Risikofaktor für unerwünschte Ereignisse in den Tagen nach einer koronaren Bypass- oder Klappen-OP ist. Hierfür füllten 186 Patienten des Universitätsklinikums Münster vom 03.Juni bis 10.Dezember 2009 präoperativ den PHQ-D Fragebogen zur Erfassung einer Depression aus. Eine depressive Symptomatik lag bei 23,7% vor. Unter 75-Jährige mit Depression hatten ein signifikant höheres Risiko ein Durchgangssyndrom zu bekommen als die nicht depressive Vergleichsgruppe. Depressive Frauen, die eine isolierte Bypass-OP mit HLM durchliefen, hatten eine signifikant längere Liegezeit. Depressive Frauen unter 75, die eine isolierte Bypass-OP mit HLM durchliefen hatten insgesamt eine fast 8-fach erhöhte Inzidenz an Komplikationen. Im Patientenkollektiv fanden sich die Risikofaktoren Hochrisikogruppe nach Euroscore, andere OP als isolierter Bypass mit HLM, Alter über 75, weibliches Geschlecht und alleine leben.