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Peter Handkes Versuche

eine Poetik des Alltäglichen

Der österreichische Schriftsteller Peter Handke steht in dem Ruf, ständig nach neuen Methoden und Formen des Erzählens zu suchen. Unentwegt beobachtet er die Dinge und Menschen seiner Umgebung sowie die Natur und sich selbst mit höchster Aufmerksamkeit. Dabei entdeckt und reflektiert er die unauffälligsten, nebensächlichsten und scheinbar unwichtigsten Dinge und Vorkommnisse, die im normalen Alltag, sei es aus Gewohnheit oder Unachtsamkeit, kaum zur Kenntnis genommen werden. So stehen vor allem in den Schriften, die im Titel als ‚Versuche‘ gekennzeichnet sind, vielfältige Phänomene des Alltagslebens im Fokus des Schreibprozesses. Dies durch eingehende Analyse des Versuchs über die Müdigkeit (1989), des Versuchs über den Stillen Ort (2012), und des Versuchs über den Pilznarren (2013) aufzuzeigen, ist eines der Ziele der Arbeit. Darüber hinaus befasst sich diese näher hin mit für das Verständnis von Handke wichtigen Aspekten seines Schreibstils und ihrer poetologischen Funktion.

Titel: Peter Handkes Versuche
Untertitel: eine Poetik des Alltäglichen
Verfasser: You, Jie GND
Gutachter: Wagner-Egelhaaf, Martina GND
Organisation: FB 09: Philologie
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2016
Publikation in MIAMI: 13.07.2016
Datum der letzten Änderung: 13.07.2016
Schlagwörter: Erinnerung; Erzählen; Schreiben/Schrift; Poetik; Form (Autofiktion, Essay)
Fachgebiete: Deutsche und verwandte Literaturen
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-75239641447
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-75239641447
Onlinezugriff:
Inhalt:
Inhaltsverzeichnis ............................................................................................... 1
1
Einleitung ........................................................................................................ 3
1.1
Warum Peter Handke? ........................................................................................... 3
1.2
Themen und Verfahrensweisen ............................................................................ 11
1.3
Die Entwicklung von Handkes Schreiben ............................................................ 18
1.4
Methode der Untersuchung und Gliederung der Arbeit ....................................... 28
2
Theoretische Grundlagen .............................................................................. 34
2.1
Theorien des Erzählens ........................................................................................ 34
2.1.1
Dimensionen des Erzählens ........................................................................... 34
2.1.2
Literarisches Erzählen ................................................................................... 35
2.1.3
Autor und Erzähler ........................................................................................ 40
2.2
Handkes Poetik ..................................................................................................... 49
2.2.1
Das Alltägliche als Gegenstand der Literatur ................................................ 49
2.2.2
Epiphanie und Mystik .................................................................................... 57
2.2.3
Autobiographisches/autofiktionales Schreiben ............................................. 68
2.3
‚Versuch‘ als Gattung bzw. Form? ...................................................................... 78
3
Textanalyse: Müdigkeit, Stiller Ort, Pilznarr als Medien des Erzählens ...... 95
3.1
Versuch über die Müdigkeit (1989) ...................................................................... 95
3.1.1
Müdigkeit als Motiv für das Erzählen und das Erinnern ............................... 96
3.1.2
Müdigkeit und Reflexion des Schreibens .................................................... 107
3.1.3
Müdigkeit als meditativer Zustand für das Erzählen und das Erinnern ...... 119
3.2
Versuch über den Stillen Ort (2012) .................................................................. 130
3.2.1
Stille Orte des Erzählens und des Erinnerns ................................................ 131
3.2.2
Stille Orte als (Zufluchts-)Raum für Erzählen und Epiphanie ................... 147
3.2.3
Stille Reflexionsorte des Schreibens ........................................................... 161
3.3
Versuch über den Pilznarren (2013) .................................................................. 175
3.3.1
Der Pilznarr als Auslöser des Erzählens und des Erinnerns ........................ 175
3.3.2
Der Pilznarr als Gegenstand für eine neue Form des Schreibens ................ 191
3.3.2.1
Schreiben als Problem und narratives Element .................................... 191
3.3.2.2
Form und Sprache ................................................................................. 199
3.3.3
Pilz und Pilznarr – Zur Selbstreflexion und Reflexion der Literatur .......... 207
4
Schlussüberlegung ....................................................................................... 223
5
Literaturverzeichnis ..................................................................................... 230
5.1
Texte .................................................................................................................. 230
5.2
Forschungsliteratur ............................................................................................ 232