Mann und Frau in der OPD - der "kleine Unterschied"? : Untersuchung des Einflusses des Geschlechtes von Patienten/Patientinnen und Diagnostikern/Diagnostikerinnen auf die Befunde der Achsen "Beziehung", "Konflikt" und "Struktur" der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik

Untersuchung des Einflusses des Geschlechtes von Patienten und Diagnostikern auf die Befunde der Achsen II (dysfunktionelle Beziehungsmuster), III (überdauernde neurotische Konflikte) und IV (Ich-Struktur) der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD). Befunde von 2739 männlichen und we...

Author: Schmitz-Moormann, Stefani
Further contributors: Heuft, Gereon (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2005
Date of publication on miami:27.12.2005
Modification date:24.02.2016
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Geschlechtsunterschiede; Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD); Patientengeschlecht; Diagnostikergeschlecht; geschlechtersensible Diagnostik; Geschlechtsstereotype
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-63699396672
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-63699396672
Digital documents:diss_schmitz_moormann.pdf

Untersuchung des Einflusses des Geschlechtes von Patienten und Diagnostikern auf die Befunde der Achsen II (dysfunktionelle Beziehungsmuster), III (überdauernde neurotische Konflikte) und IV (Ich-Struktur) der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD). Befunde von 2739 männlichen und weiblichen Patienten einer psychosomatischen Universitäts-Poliklinik, erhoben von 7 männlichen und 7 weiblichen Diagnostikern, wurden untersucht. Auf der Beziehungsachse fanden sich Unterschiede, die mit geschlechtsstereotypen Verhaltensweisen assoziiert sind. Auf der Konfliktachse zeigten sich die Konflikte "Versorgung-vs-Autarkie" und "Autonomie-vs-Abhängigkeit" häufiger bei Patientinnen, "Selbstwert" und "eingeschränkte Konfliktwahrnehmung" häufiger bei Patienten. Auf der Strukturachse zeigen sich keine wesentlichen Geschlechtsunterschiede. Auch das Geschlecht der Diagnostiker hat einen Einfluss auf die Befunde. Männer und Frauen scheinen das "In- Beziehung-Sein" unterschiedlich wahrzunehmen.