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Zur Rolle und Bedeutung von Kommunikation im Nachhaltigkeitsdiskurs am Beispiel Fisch

Nachhaltigkeit - ein zukunftsfähiges Konzept, dessen Bedeutung heute angesichts der offensichtlich begrenzten Belastbarkeit von Ökosystemen zwar unumstritten ist, dessen Umsetzung sich aber dennoch oft problematisch gestaltet. Das Beispiel Fisch macht es deutlich: Probleme wie Ressourcenknappheit, illegale Fischerei, Quotenverhandlungen und Existenznöte kleiner Fischereibetriebe stehen dem Ringen um effektive Maßnahmen zur Erhaltung der Ressource Fisch gegenüber. Diesbezügliche Konflikte treten vor allem dann offen zutage, wenn das Augenmerk auf die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit verantwortlicher Organisationen wie z.B. der EU gelegt wird. Daher werden anhand von Experteninterviews die Kommunikationen der Akteure im Nachhaltigkeitsdiskurs zum Thema Fisch untersucht, um das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs, Medien und Verbrauchern genauer zu beleuchten und Optimierungspotenziale für die Nachhaltigkeitskommunikation zu identifizieren.

Titel: Zur Rolle und Bedeutung von Kommunikation im Nachhaltigkeitsdiskurs am Beispiel Fisch
Verfasser: Mies, Sandra
Gutachter: Schmidt, Siegfried J.
Organisation: FB 06: Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Dokumenttyp: Dissertation/Habilitation
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 2010
Publikation in MIAMI: 12.12.2010
Datum der letzten Änderung: 07.06.2016
Reihe Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster / Reihe VII ; 2
Schlagwörter: Nachhaltigkeit; Nachhaltigkeitsdiskurs; Kommunikation; Corporate Social Responsibility; Fisch; Europäische Union; Verbraucher
Fachgebiete: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Sprache: Deutsch
Anmerkungen: Auch im Buchhandel erhältlich: Zur Rolle und Bedeutung von Kommunikation im Nachhaltigkeitsdiskurs am Beispiel Fisch / von Sandra Mies. - Münster : Monsenstein und Vannerdat, 2010. - 378 S. (Wissenschaftliche Schriften der WWU Münster : Reihe VII ; Bd. 2), ISBN 978-3-8405-0027-5, Preis: 26,70 EUR
Format: PDF-Dokument
ISBN: 978-3-8405-0027-5
URN: urn:nbn:de:hbz:6-15489549381
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-15489549381
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Inhalt:
1 EINLEITUNG .................................................................... 1
1.1 FORSCHUNGSINTERESSE ......................................................... 10
1.2 METHODISCHES VORGEHEN .................................................... 14
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: NACHHALTIGKEIT UND KOMMUNIKATION ..... 19
2.1 DAS THEMA NACHHALTIGKEIT - BEGRIFFSKLÄRUNG ................ 19
2.1.1 DIMENSIONEN DER NACHHALTIGKEIT: DAS DREISÄULEN-MODELL ........... 26
2.1.2 NACHHALTIGKEIT UND DIE RESSOURCE FISCH ............... 30
2.2 GRUNDLINIEN EINER POLITIK DER NACHHALTIGKEIT ............... 32
2.3 NACHHALTIGKEITSKONZEPTE FÜR UNTERNEHMEN .................. 36
2.3.1 CORPORATE SUSTAINABILITY ......................................... 38
2.3.2 CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY ............................. 39
2.3.3 CORPORATE CITIZENSHIP .............................................. 43
2.4 KOMMUNIKATION ALS SOZIALES GESCHEHEN ........................... 46
2.4.1 KOMMUNIKATION UND VERTRAUEN .............................. 52
2.4.2 KOMMUNIKATION UND GLAUBWÜRDIGKEIT ................... 55
2.4.3 KOMMUNIKATION UND NACHHALTIGKEIT ...................... 58
2.5 KOMMUNIKATION ÜBER NACHHALTIGKEIT: NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ....... 59
2.6 FORMEN DER NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION .................. 63
2.6.1 KOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION .. 63
2.6.2 NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ............................. 67
2.6.3 NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IN DEN MEDIEN ........................ 69
2.7 FAZIT: NACHHALTIGKEIT UND KOMMUNIKATION ..................... 75
3 EXKURS: FISCHEREI IM KONTEXT GLOBALER NACHHALTIGKEITSPROBLEME ..... 80
3.1 BIODIVERSITÄT - EIN SCHLÜSSEL ZU NACHHALTIGER ENTWICKLUNG ........ 82
3.1.1 FORTSCHREITENDER VERLUST DER ARTENVIELFALT ..... 84
3.1.2 POLITISCHES RINGEN UM DEN ERHALT DER BIODIVERSITÄT .......... 89
3.2 FISCH IN DER KRISE? ÜBER DEN ZUSTAND DER FISCHBESTÄNDE ......................... 93
3.2.1 DAS DISCARD-PROBLEM .............................................. 101
3.2.2 ILLEGALE FISCHEREI - HEMMNIS FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG ...... 103
3.2.3 FISCHEREI UND KLIMAWANDEL .................................... 105
3.3. DIE FISCHEREIPOLITIK DER EUROPÄISCHEN UNION ................ 110
3.3.1 DER EUROPÄISCHE FISCHEREISEKTOR: GRUNDLAGEN ............. 110
3.3.2 DIE BEWIRTSCHAFTUNG DER FISCHBESTÄNDE - INSTRUMENTE ......... 112
3.3.3 STRUKTURPOLITIK ZUR FÖRDERUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT ....... 116
3.3.4 DIE GEMEINSAME MARKTORGANISATION ..................... 117
3.3.5 DIE INTEGRIERTE MEERESPOLITIK DER EUROPÄISCHEN UNION ............. 119
3.3.6 EVALUATION DER GFP: STRUKTURELLE DEFIZITE ....... 120
3.4 NATIONALE FISCHEREIPOLITIK: DAS BEISPIEL DEUTSCHLAND ............... 122
3.5 FAZIT: FISCHEREI IM KONTEXT GLOBALER NACHHALTIGKEITSPROBLEME ............... 126
4 NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IN DER FISCHEREIPOLITIK ....... 129
4.1 INTERNATIONALE AKTEURE DER FISCHEREIPOLITIK .............. 130
4.1.1 THE FOOD AND AGRICULTURE ORGANIZATION OF THE UNITED NATIONS .................... 130
4.1.2 DIE REGIONALEN FISCHEREIORGANISATIONEN ............ 133
4.2 AKTEURE DER EUROPÄISCHEN FISCHEREIPOLITIK ................... 135
4.2.1 DIE EU-KOMMISSION: MOTOR DER EUROPÄISCHEN FISCHEREIPOLITIK? ....... 135
4.2.2 DER BERATENDE AUSSCHUSS FÜR FISCHEREI UND AQUAKULTUR .......................... 138
4.2.3 REGIONAL ADVISORY COUNCILS - DIE REGIONALEN BEIRÄTE ................................. 139
4.2.4 DER INTERNATIONALE RAT ZUR ERFORSCHUNG DES MEERES: DER ICES ......... 141
4.3 AKTEURE DER DEUTSCHEN FISCHEREIPOLITIK ....................... 143
4.3.1 DIE ‚NACHHALTIGEN’ MINISTERIEN: DAS BMELV ....... 143
4.3.2 DIE ‚NACHHALTIGEN’ MINISTERIEN: DAS BMU ........... 145
4.3.3 DAS JOHANN HEINRICH VON THÜNEN-INSTITUT ......... 148
4.3.4 DER DEUTSCHE FISCHEREI-VERBAND ......................... 149
4.3.5 DER BUNDESVERBAND DER FISCHINDUSTRIE UND DES FISCHGROßHANDELS ............ 150
4.4 DIE PR-ARBEIT DER FISCHEREI-AKTEURE ............................. 152
4.5 NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IM RAHMEN DER GFP .... 154
4.5.1 NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IN DER EUFISCHEREIPOLITIK.......155
4.5.2 NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IN DER DEUTSCHEN FISCHEREIPOLITIK ...... 164
4.5.3 OPTIMIERUNGSPOTENZIALE POLITISCHER NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION .......... 167
4.6 FAZIT: NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION IN DER FISCHEREIPOLITIK ...... 171
5 NACHHALTIGE GESELLSCHAFT? AKTEURE UND IHRE KOMMUNIKATIONEN .......... 176
5.1 GLOBALE LIEFERKETTEN: ANSATZPUNKT FÜR NACHHALTIGKEITSKONFLIKTE ........ 179
5.2 DIE NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION DER NGOS .................... 183
5.2.1 PROTAGONISTEN FÜR DEN MEERESSCHUTZ - WWF UND GREENPEACE ...... 184
5.2.2 STRATEGIEN NICHTKOMMERZIELLER NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ............. 193
5.2.3 NGOS IN DER KRITIK ..................... 200
5.2.4 NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ZWISCHEN NGOS UND WIRTSCHAFT ........ 203
5.2.5 FAZIT: NICHTKOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION DER NGOS ......... 209
5.3 DIE FISCHWIRTSCHAFT - PROTAGONIST NACHHALTIGER ENTWICKLUNG? ......... 211
5.3.1 ZUR BEDEUTUNG UND FUNKTION VON ÖKOKENNZEICHNUNGEN ............ 223
5.3.1.1 DER MARINE STEWARDSHIP COUNCIL - EIN ÖKO-LABEL FÜR FISCHEREIEN .... 227
5.3.1.2 DIE KEHRSEITE DER MEDAILLE ‚ÖKO-LABEL’: DIE GEFAHR DER SIEGELFLUT ...... 231
5.3.2 DIE FISCHWIRTSCHAFT - KOMMERZIELLE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ........ 236
5.3.3 FAZIT: DIE FISCHWIRTSCHAFT - PROTAGONIST NACHHALTIGER ENTWICKLUNG? ..... 253
5.4 NACHHALTIGER KONSUM - DIE ROLLE DES VERBRAUCHERS ... 256
5.4.1 DER NACHHALTIGKEITSBEWUSSTE KONSUMENT - MYTHOS ODER WIRKLICHKEIT? .... 259
5.4.2 DER FISCHKONSUMENT - ZWISCHEN INFORMATIONSFLUT UND RATLOSIGKEIT ..... 269
5.4.3 KOMMUNIKATIONSINSTRUMENTE ZUR ORIENTIERUNG - DIE EINKAUFSRATGEBER ....... 276
5.4.4 FAZIT: NACHHALTIGER KONSUM - DIE ROLLE DES VERBRAUCHERS ...... 282
5.5 DIE MEDIEN ALS NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATOREN ....... 286
5.5.1 HERAUSFORDERUNGEN MEDIALER NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ...... 289
5.5.2 FAZIT: DIE MEDIEN ALS NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATOREN ....................... 299
5.6 OPTIMIERUNGSPOTENZIALE FÜR DIE GESELLSCHAFTLICHE NACHHALTIGKEITSKOMMUNIKATION ............. 301
6 FAZIT UND AUSBLICK ................................................... 307
6.1 ZUSAMMENFASSUNG DER ZENTRALEN ERGEBNISSE ................ 307
6.2 EINE GLOBAL GOVERNANCE FÜR DEN FISCHEREISEKTOR? ...... 319