Evaluation des Praktikums Psychosomatik und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät Münster im Hinblick auf den Lernfortschritt der Studierenden im Bereich psychosomatischer Basiskompetenzen

Studiendesign: Es wurde ein randomisiert-kontrolliertes Design gewählt. Die Intervention bestand in der Teilnahme am curricularen Psychosomatik-Praktikum, das Anamnesegespräche mit Simulationspatienten beinhaltet. Die Studienteilnehmer führten zwei weitere Gespräche durch, die mit dem Roter Interact...

Author: Berker, Jörn
Further contributors: Heuft, Gereon (Thesis advisor)
Division/Institute:FB 05: Medizinische Fakultät
Document types:Doctoral thesis
Media types:Text
Publication date:2014
Date of publication on miami:10.07.2014
Modification date:27.07.2015
Edition statement:[Electronic ed.]
Subjects:Evaluation; Simulationspatienten; Psychosomatik; RIAS; Global Rating Scale; Empathie; Studienhospital
DDC Subject:610: Medizin und Gesundheit
License:InC 1.0
Language:German
Format:PDF document
URN:urn:nbn:de:hbz:6-32379449184
Permalink:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6-32379449184
Digital documents:diss_berker.pdf

Studiendesign: Es wurde ein randomisiert-kontrolliertes Design gewählt. Die Intervention bestand in der Teilnahme am curricularen Psychosomatik-Praktikum, das Anamnesegespräche mit Simulationspatienten beinhaltet. Die Studienteilnehmer führten zwei weitere Gespräche durch, die mit dem Roter Interaction Analysis System (RIAS) analysiert wurden. Ergebnisse: Im Prä-Post-Vergleich der Interventionsgruppe stieg nur das Item Orientierung (t=-2,49; p=0,02). Im Gruppenvergleich war die Kontrollgruppe in den Items Empathie (F=2,91; p=0,09), Check (F=6,54; p=0,01) und im Global-Rating Empathie (F=2,91; p=0,09) überlegen. Die Studierenden profitieren somit im Bereich der untersuchten Kompetenzen nicht vom Praktikum in seiner derzeitigen Form. Schlussfolgerungen: Es ist notwendig die Bemühungen um die Entwicklung von  psychosomatischen Kompetenzen zu intensivieren. Für das Münsteraner Praktikum wäre eine Erweiterung des zeitlichen Umfanges zu empfehlen.