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Haut – Werk – Sprache

Autofiktion und Intertextualität im Roman »Huden er det elastiske hylster der omgiver hele legemet« von Bjørn Rasmussen

In diesem Beitrag werden zwei Figurationen der autobiographischen Narration untersucht: die Verwendung intertextueller Bezüge sowie die Haut und ihre Möglichkeit, autobiographische Verläufe und Zustände zu erzählen. Durch diese alternativen autobiographischen Narrationen findet eine verzerrte und doppelte (Auto-)Fiktionalisierung statt, indem Bjørn Rasmussen nicht durchgehend selbst sein eigenes Leben erzählt, sondern sein Leben anhand literarischer Textfragmente erzählen und erzeugen lässt. Die Unfähigkeit, die eigene Autobiographie zu schreiben, steht in Verbindung zu einer potenziellen Auflösung der Sprache, was im Roman zu einer Erforschung der Haut als Grenze zwischen Innen- und Außenwelt sowie als Inskriptions- und Kommunikationsort führt.

Titel: Haut – Werk – Sprache
Untertitel: Autofiktion und Intertextualität im Roman »Huden er det elastiske hylster der omgiver hele legemet« von Bjørn Rasmussen
Verfasser: Lindskov Hansen, Marie
Dokumenttyp: Artikel
Medientyp: Text
Erscheinungsdatum: 01.11.2018
Publikation in MIAMI: 13.11.2018
Datum der letzten Änderung: 13.11.2018
Zeitschrift/Periodikum: Textpraxis / 15 (2018) 2, Sonderausgabe 3
Verlag/Hrsg.: Graduate School Practices of Literature
Fachgebiete: Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft
Lizenz: CC BY 4.0
Sprache: Deutsch
Format: PDF-Dokument
URN: urn:nbn:de:hbz:6-77159499064
Permalink: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:6-77159499064
DOI: 10.17879/77159498717
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